Valentinstag: Give yourself a little love - and raw chocolate brownies!

Valentinstag. Moment, was war das nochmal? Ist das dieser Tag, der Paare so herrlich unter Druck setzt mit der Suche nach dem perfekten, kreativen Liebesbeweis und der dafür sorgt, dass sich Singles so herzzerreißend einsam fühlen? Dieser Tag, der einem weiß machen will, es gäbe nur ihn (und vielleicht noch Weihnachten) um der Liebe Ausdruck zu verleihen? Ach ja, ich erinnere mich. Was für ein Schuft! Gut, der 14. Februar per se kann jetzt eigentlich nichts dafür, dass er dazu gemacht wurde. Waren es die Floristen? Ich weiß es nicht mehr so genau, aber eigentlich spielt das auch keine Rolle.

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Grundsätzlich finde ich Liebe ganz fantastisch, sie ist letztendlich das Einzige das zählt - aber doch bitte frei von Druck, Stress, Pflicht, Angst, Einsamkeit und anderen schlechten Gefühlen! Locker darf es sein, herzlich und am besten schokoladig. Und falls jetzt jemand auf die Idee kommt, ich könnte von der Schokoladentafel in Herzform reden, die man an der nächsten Tankstelle kaufen kann, weit gefehlt! Ich habe da etwas aus einer ganz anderen Größenordnung für euch gezaubert!

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Wie man vielleicht bereits auf dem ein oder anderen Foto erahnen konnte, sind es Brownies! Nicht irgendwelche versteht sich. Unverschämt göttliche rohe Schokoladen Brownies voller luxuriöser Zutaten und Selbstliebe. Denn das ist es, was wir heute und an allen anderen Tagen tun sollten - uns selbst etwas Gutes zu tun und uns selbst zu lieben. Also warum feiern wir uns am diesjährigen Valentinstag nicht einfach selbst? Freuen uns darüber, wie großartig, wunderschön und inspirierend wir sind! Schätzen uns für all unsere Facetten und überraschen uns selbst mit einem leckeren Geschenk deluxe.

Ein besseres Geschenk, als sich einen dieser Brownies zu gönnen, können wir uns und unserem Körper gar nicht machen. In jedem Moment, in dem wir uns dazu entscheiden, unserem Körper durch eine bewusste und gesunde Ernährung und Lebensweise etwas Gutes zu tun, schenken wir uns selbst etwas Liebe. Und diese Brownies sind eine riesengroße Portion Liebe! Klar würde es auch eine herkömmliche Schokoladentafel tun, aber je mehr man sich mit sich selbst und seinem Körper bewusst auseinandersetzt, desto höher werden auch die Ansprüche. Und dann tut es eben keine herkömmliche Schokolade voller unappetitlich klingender Zutaten mehr, deren Auflistung einem Beipackzettel aus der Apotheke gleich kommt. Die Zutaten für diese Brownies gibt es zwar vielleicht nicht gleich im Supermarkt um die Ecke, aber wer sie einmal probiert hat, weiß, wie sehr es sich hier lohnt, vorbereitet zu sein und sie vorrätig zu haben.

Rezept raw chocolate brownies / THE.WAITRESS. Blog

Rezept raw chocolate brownies / THE.WAITRESS. Blog

Es sind fantastische Zutaten wie Kokosöl, Datteln und roher Kakao, welche die Brownies so besonders machen. Das native Kokosöl schreckt vielleicht den ein oder anderen ab, weil es natürlich wie jedes Öl einen hohen Fettgehalt hat. Im Unterschied zu vielen anderen Ölen wird das Fett vom Kokosöl jedoch nicht im Körper angelagert, sondern in Energie umgewandelt und unterstützt so gleichzeitig sogar noch die Fettverbrennung! Außerdem wirkt Kokosöl entzündungshemmend, antibakteriell und anregend auf den Organismus. Roher Kakao macht schlichtweg glücklich und bringt ein ganzes Ensemble toller Nährstoffe mit und Datteln sind ebenfalls großartige Energiespender voller wichtiger Mineralstoffe und Vitamine. Am liebsten verwende ich Medjoul-Datteln aus dem Bioladen, sie schmecken umwerfend karamelligsüß und ich gönne sie mir ab und an wie eine Praline. Da sie wunderbar weich sind, lassen sie sich sehr gut für verschiedenste Süßspeisen verarbeiten.

Nach dem ganzen Vorgeplänkel jetzt aber endlich zum Rezept! Aber Vorsicht, bei den raw chocolate brownies besteht wirklich akute Suchtgefahr! Sie schmecken so unverschämt gut, dass man fast das Gefühl bekommt, die könnten gar nicht so gesund sein. Sind sie aber wirklich! Nicht gerade kalorienarm, das gebe ich zu, aber da sie voller guter, nahrhafter Zutaten stecken, kann man gerade deswegen auch gar nicht so viel von ihnen auf einmal essen.

Für 8-10 kleine Brownies (roh, vegan, glutenfrei und soo lecker!) benötigt ihr:

  • 60 g Cashew-Nüsse

  • 4 EL natives Kokosöl (erhältlich in Bioläden, im Reformhaus oder bei dm)

  • 150 g weiche Medjoul-Datteln (oder klassische getrocknete Datteln, die sollten dann jedoch über Nacht in ausreichend Wasser eingeweicht werden)

  • 1 EL feines Erdnussmus

  • 2,5 EL oder 15 g rohes Kakaopulver (bio und am besten fairtrade)

  • 2 EL Kokosraspeln

Und so geht's:

1) Die Cashew-Nüsse in reichlich Wasser für min. eine 1/2 Stunde einweichen. Je länger sie eingeweicht werden, umso leichter lassen sie sich anschließend zerkleinern.

2) Das Kokosöl bei kleinster Hitze in einem Topf auf dem Herd schmelzen lassen und zur Seite stellen. Die Medjoul-Datteln entkernen bzw. die eingeweichten Datteln abgießen und ebenfalls entkernen.

3) Die Cashews, das Kokosöl und die Datteln zusammen mit Erdnussmus, Kakao und den Kokosraspeln in einen Mixer oder Foodprocessor geben und kurz durchmixen bis eine feste, aber geschmeidige Paste entstanden ist.

4) Eine kleine Auflaufform (bei mir ca. 10x16 cm) oder Plastikdose mit Frischhaltefolie auslegen. Die Browie-Masse hineingeben, gleichmäßig verteilen und festdrücken. Dann fest mit Folie einschlagen oder mit dem Deckel verschließen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Danach sind die Brownies schnittfest und lassen sich wunderbar portionieren. Wer mag kann sie noch mit etwas rohem Kakao bestäuben. Im Kühlschrank halten sie sich ca. 5 Tage. Ihr könnt sie aber auch einfrieren und habt sie dann im Ernstfall vorrätig!

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Na, wer ist dabei und gönnt sich auch eine Portion Liebe? ;)

Habt ein wunderschönes, entspanntes Wochenende, ihr Lieben!

Bon appétit!

p.s. wer diese rohen Schokoladenbrownies mag, sollte sich auch diese Kokos-Dattel-Kugeln nicht entgehen lassen!