SLOW DECEMBER #2: Vom Glück einer Morgenroutine

Fünf Tipps für deine Morgenroutine / THE.WAITRESS. Blog

Fünf Tipps für deine Morgenroutine / THE.WAITRESS. Blog

Stelle dir vor: Es ist 7 Uhr morgens. Dein Wecker klingelt. Widerwillig drehst du dich nochmal auf die andere Seite, kuschelst dich in die Kissen. Noch bevor du deine Gliedmaßen unter der warmen Decke hervorschiebst, beginnt das Kopfkarussell. Termine, To Dos, Gedanken ploppen wie wild auf und wollen deine Aufmerksamkeit. Du willst eigentlich nur weiterschlafen. Na, noch 5 Minuten sind schon drin, du drückst auf den Snoozebutton. Dann musst du dich beeilen. Du machst dich schnell im Bad fertig, verzweifelst kurz vor der Frage des heutigen Outfits und schnappst dir noch ein kleines Frühstück, das du zwischen Tür und Angel isst - oder doch erst im Büro? Ein kurzer Blick aufs Smartphone muss noch sein, du könntest in den letzten Stunden etwas verpasst haben. Schnell Emails checken und war was auf Facebook los? Eilig läufst du zur nächsten Haltestelle und siehst dich kurzerhand im Bus oder der Bahn vielen müden, ausdruckslosen Gesichtern gegenüber. Alltag eben, Routine. Auf geht's in einen neuen Arbeitstag.

Das Glück einer Morgenroutine / THE.WAITRESS. Blog

Das Glück einer Morgenroutine / THE.WAITRESS. Blog

Stelle dir vor: Es ist 7 Uhr morgens. Dein Wecker klingelt. Auf deine Lippen stiehlt sich ein kleines Lächeln. Du reckst dich genüsslich in den warmen Kissen, atmest tief ein und aus. Spürst wie der Schlaf langsam von dir fällt und sich ein neuer Tag voller Möglichkeiten vor dir ausbreitet. Nach ein paar Minuten stehst du auf. Wickelst dich in deine liebste Strickjacke oder den kuschligen Bademantel und öffnest das Fenster. Ein paar Augenblicke lauschst du den Geräuschen und atmest die kühle Morgenluft, dann legst du entspannte Musik auf und verschwindest im Bad. Nach der Dusche wählst du dir in aller Ruhe ein Outfit für diesen wunderbaren Tag, stellst in der Küche den Wasserkocher oder die Kaffeemaschine an, machst dir ein leckeres Frühstück und genießt es in vollen Zügen und ohne Eile am Küchentisch. Dein Smartphone und dein Computer sind ausgeschaltet, die Welt kann warten. Pünktlich machst du dich auf den Weg und schlenderst zur Haltestelle. Nebenan hat ein neues asiatisches Restaurant eröffnet, das möchtest du demnächst ausprobieren. Eine Mutter fährt singend mit ihrem Kind auf dem Fahrrad an dir vorbei. Beglückt steigst du in die Bahn und lächelst dein Gegenüber an. Was für ein schöner Morgen!

Und, ist dir etwas aufgefallen? Es gibt ein Sprichwort das besagt: "Wie man sich bettet, so schläft man." Im Umkehrschluss könnte man es so formulieren "So wie man aufsteht, geht man durch den Tag." Die ersten Minuten und Stunden am Morgen sind wie kleine Wegweiser, die uns zeigen wie der beginnende Tag aussehen könnte. Deshalb möchte ich dir heute von dem Glück erzählen, das eine Morgenroutine für deinen Alltag bedeutet!

Routine klingt vielleicht zunächst einmal langweilig, aber in diesem Fall ist sie ein Geschenk. Die Morgenroutine ist ein sich täglich wiederholender Ablauf an Tätigkeiten und Gewohnheiten, denn wenn wir eines sind, dann Gewohnheitstiere. Während andere Routinen nach einer Weile eintönig werden, ist die Besonderheit der Morgenroutine, dass du sie nach deinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestaltest und dir so einen morgendlichen Rhythmus schaffst, der dich stärkt, dich positiv auf den Tag einstimmt und dir so gut tut, dass es sich nicht im Entferntesten nach Langeweile anfühlt. Wie genau dieser Ablauf aussehen könnte, darfst du dir in Ruhe für dich selbst ausmalen. Mit welchem Weck-Geräusch möchtest du geweckt werden? Welche Musik würdest du gerne hören oder möchtest du lieber die Stille genießen? Was ist dein liebstes Frühstück? Hättest du gerne noch etwas Zeit, um in Ruhe zu lesen oder ein paar Gedanken zu notieren?

Wie deine Wunsch-Morgenroutine auch aussieht, versuche sie als festen Teil deines Alltages umzusetzen. Du wirst sehen, wie sie dich federleicht in den Tag starten lassen und über den Morgen hinaus beglücken wird! Und damit dir das etwas einfacher gelingt, verrate ich dir 5 Tipps, die deine Morgenroutine noch ein bisschen wohltuender machen!

5 Tipps für eine gesunde Morgenroutine:

1) Stelle deinen Wecker 15 oder 30 Minuten früher als bisher.

Da mag etwas hart klingen und vor allem in den Wintermonaten etwas unrealistisch, aber versuche mal abends etwas früher ins Bett zu gehen und morgens dementsprechend früher aufzustehen. Manchmal sorgt schon eine Viertelstunde dafür, dass wir uns entspannter fertigmachen können und nicht gehetzt zur Arbeit rennen müssen.

2) Wenn das Gedankenkarussell a.k.a monkey mind direkt nach dem Weckerklingeln loslegen will, sage oder denke (das ist die unauffälligere Variante, falls du deine eventuellen Mitmenschen nicht verwirren willst) deutlich das Wort "STOP".

Versuche, dich bewusst zu entspannen und dich auf deine Atmung zu konzentrieren. Es ist nicht deine Aufgabe, dich zu sorgen. Schon gar nicht morgens im Bett.

3) Putze dir als erstes die Zähne.

Nicht appetitlich, aber die Wahrheit: Über Nacht sammeln sich in deinem Mund allerlei Giftstoffe, die dein Körper für dich aussortiert hat. Würdest du jetzt als erstes zu deiner Kaffeetasse greifen, würdest du den Mist direkt wieder herunterspülen und die Arbeit deines Körpers zunichte machen. Sei nett und mache ihm und dir eine Freude.

4) Trinke ein großes Glas warmes Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft.

Dein Körper hat die letzten 7-9 Stunden ordentlich Arbeit geleistet, während du genüsslich in den Kissen gelegen hast. Zur Stärkung gab es in der Zwischenzeit für ihn allerdings nichts, weshalb er am Morgen ganz schön dehydriert ist. Das erste, was du (also nach dem Zähneputzen) tun solltest, ist ein großes Glas Wasser trinken. Das Wasser ist im Idealfall warm, alles andere wäre wie eine kalte Dusche und somit ein Schock für deine Verdauungsorgane. Auch hier gilt, sei nett zu ihnen! Noch etwas frischer Zitronensaft dazu und dein Körper ist happy. Warum? Zitrone ist eines der basischsten Lebensmittel überhaupt und über Nacht übersäuert der Körper leicht. Warmes Zitronenwasser ist also eine Wohltat für deine Zellen und deine Verdauung und bringt dich sanft in Schwung.

5) Genieße die Ruhe und die Stille.

Nimm dir in aller Ruhe Zeit, um den neuen Tag zu begrüßen. Lausche der Stille und den nach und nach einsetzenden Geräuschen in deinem Umfeld. Zelebriere deinen Morgen als ganz besondere Zeit für dich selbst, begehe deine Gesten als kleine Rituale, um dir etwas Gutes zu tun und lass den Computer/ das Handy etc. noch eine Weile aus. Du wirst nichts verpassen.

Hab einen wunderbaren Tag!

Alles Liebe

Theresa