GLÜCKsbringer im März

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Leben ist das was passiert, während man eigentlich andere Pläne hatte... davon konnte ich im März ein Lied singen. Dieser Monat hat sich in meinem Leben rund um Erwartungen gedreht bzw. ging es vielmehr darum, dass ich mich von eben diesen lösen durfte. Ich hatte so viel vor im März! So viele Ideen und Projekte wollte ich endlich angehen und umsetzen. Voller Tatendrang bin ich in diesen Monat gestartet, von Tag zu Tag gewirbelt bis die Energie nachließ und mein Körper mir ein großes Stoppschild vor die Nase hielt. Auch das mantraartige Wiederholen von "Ich bin gesund" konnte ihn offenbar nicht umstimmen, also ging es mit der charmanten Begleitung einer handfesten Grippe erstmal ins Bett. Nach 3 Wochen in trauter Zweisamkeit kann ich endlich vermelden, dass ich wieder zurück in meiner Kraft bin und es jetzt im April logischerweise so richtig rundgehen wird. Aber nicht bevor ich meine 10 liebsten GLÜCKsbringer vom März mit dir geteilt habe:

1) Ed Sheeran

Gut, Ed war schon aus meinem Februar nicht wegzudenken, aber mit dem Releasedatum seines neuen Albums war klar, er bleibt für längere Zeit. Nicht weiter verwunderlich, dass er hier (vermutlich zur Freude meiner Nachbarn) öfters rauf und runter lief. Manchmal sogar in einer wunderschönen Variation von Jamie Cullum.

2) HappyThankYouMorePlease

Kannst du dich noch an eines meiner liebsten Dankbarkeitsrituale erinnern? (By the way, da fällt mir auf, es nicht mal mehr ein halbes Jahr bis das Konzert tatsächlich stattfindet!) Aber zurück zum Thema: HappyThankYouMorePlease ist ein zauberhaftes Ritual um sich in Dankbarkeit zu üben und es stammt aus einem Film, den ich im März endlich gesehen habe. Eine so so schöne Geschichte mit großartiger Musik und tollen Schauspielern. Den Hauptdarsteller kennst du, wetten?

3) Casey Neistat

Wann immer ich mich in einem Motivationstief erwische, ist Casey Neistat eine meiner Geheimwaffen. Einfach "Make it count" anschauen und schon kribbelt es wieder in meinen Fingern. Im März hat Casey jetzt (neben unzähligen anderen) ein neues, geniales Video veröffentlicht - "Do what you can't" und damit mal wieder ins Schwarze getroffen. Denn wer sagt uns, was wir nicht können? Wer sagt uns, was wir nicht dürfen? Wer sagt uns, was wir nicht sollen? Unser Umfeld, die Politik, die Gesellschaft oder vielleicht nur die Stimme in unserem Kopf? Die Message, die ich aus seinem Video mitgenommen habe: Höre auf, auf diese Stimmen zu hören. Höre auf, ihnen zu glauben. Nur du, du ganz allein darfst entscheiden, was du kannst, was du willst, für welchen Traum du losgehst und warum. Also gehe los - and do what you can't!

4) Selfcare

Dadurch, dass mir mein Körper im letzten Monat die rote Karte gezeigt hat, habe ich den Fokus wieder verstärkt darauf gelegt, mir Gutes zu tun. Gerade in Zeiten, in denen man sich neuen Herausforderungen und Projekten stellt, ist es wichtig, den Selfcare-Modus nicht aus den Augen zu verlieren. Bei mir heißt das: gutes Essen und Genuss (wie mit vollwertigen Bananenpancakes zum Frühstück oder Sonntagswaffelsessions mit Freunden), Bewegung an der frischen Luft, Zeit fürs Schreiben und vor allem für Stille abseits von Social Media und Co. Und weil das so gut getan hat, mache ich damit im April direkt weiter.

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5) Rezepte bei der Bio Company

Ich bin leidenschaftliche Bioladengängerin und in Berlin erledige ich meine Einkäufe am liebsten bei der Bio Company. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass meine Rezepte nun zusammen mit denen von acht anderen, tollen Bloggern auch auf der Website der Bio Company zu finden sind. Wie die One-Pot-Pasta mit getrockneten Tomaten mit Salbei und Feta.

6) Money Mindset

Geld ist in unserem Leben omnipräsent. Geld ist Tauschmittel, Motor, Energie, Glücksbringer, Tabuthema und so viel mehr. In letzter Zeit habe ich mich intensiver damit auseinandergesetzt, welche Rolle Geld eigentlich in meinem Leben spielt und welche unbewussten Glaubenssätze ich dazu mit mir herumschleppe. Alles, was sich um die Thematik  Money Mindset dreht, finde ich daher gerade super spannend und habe mich riesig über den Podcast von Laura Seiler zu dem Thema gefreut. Höre unbedingt mal rein!

7) Agnes Obel

Vor sechs Jahren hat die besondere Musik der in Berlin lebenden Dänin Agnes Obel ihren Weg in mein Leben gefunden. Im November letzten Jahres durfte ich ihrer Stimme und Musik im Admiralspalast endlich live lauschen und mittlerweile verbinde ich einige tiefberührende Momente mit Agnes' Musik. Ihre wunder- und kraftvolle Deezer Session hat mich durch den März begleitet, mich geerdet und zur Ruhe kommen lassen.

8) Cheryl Strayed & Marie Forleo

Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich Marie Forleo liebe. Ihre Art und ihre Arbeit sind eine riesengroße Inspiration für das, was ich täglich tue und ich freue mich über jedes neue Video oder Interview wie ein kleines Kind. Ihr Gespräch mit der wunderbaren Autorin Cheryl Strayed (die du vielleicht durch ihr lesenswertes Buch "Wild" kennst) hat mich tief berührt und beeindruckt. Zwei so starke, mutige und authentische Frauen treffen hier aufeinander und tauschen sich über das Leben und das Schreiben aus. Ein Interview, das ganz tief ins Herz geht und noch immer in mir nachklingt, weil die beiden sich hier so unfassbar verletzlich zeigen.

9) "Du bist der Hammer" von Jen Sincero

Der unbestreitbare Vorteil am Kranksein: man hat ganz viel Zeit zum Lesen! Und ich habe gelesen, so viele Bücher wie schon lange nicht mehr. Mein absolutes Highlight: "Du bist der Hammer!" von Jen Sincero. Dieses Buch ist einfach der absolute Knaller, pardon, Hammer! In letzter Zeit habe ich viele Ratgeber und Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung gelesen, aber keines hat mir so sehr aus dem Herzen gesprochen wie dieses und mein gesamter Freundeskreis dürfte meine Begeisterung mittlerweile deutlich zu spüren bekommen haben. Also alles was ich sagen will: lies dieses Buch! Aber Vorsicht, es könnte dein Leben verändern.

10) Shall we have tea first?

Im März war es gezwungenermaßen ziemlich ruhig auf dem Blog, aber einer der Beiträge, die es online geschafft haben, hat mein Herz besonders hüpfen lassen. Ich habe dir von einem meiner liebsten Alltagsrituale, dem Teetrinken, erzählt und wundervollen Pukka Tee verlost. Das Feedback und die Resonanz haben mich schlichtweg umgehauen und hätte ich nicht sowieso im Bett gelegen, wäre ich wahrscheinlich umgefallen. Tausend Dank für all die schönen, liebevollen Kommentare!

Was waren deine GLÜCKsbringer im März? Und worauf freust du dich jetzt im April?