GLÜCKsbringer im November 2017

Glücksbringer im November 2017 / THE.WAITRESS.

Glücksbringer im November 2017 / THE.WAITRESS.

Ganz langsam lasse ich den November heute ausklingen. Habe mir Kerzen angezündet, die in der Dunkelheit leise vor sich hin knistern und leuchten. Sanfte Musik tanzt durch den Raum, der Ingwertee ist noch heiß und dampft. Slow sollte mein November werden. Langsam, leise, ruhig. So war er ab und an und so ist auch dieser Tag. Ich webe die Worte heute aus meinem Bett heraus in die Tastatur. Zwei dicke Erkältungen in vier Wochen, Entschleunigung par excellence. Nicht ganz das, was ich mir unter einem #slowember vorgestellt hatte, aber ich mache das Beste daraus und genieße die stillen Momente mit einem Blick zurück auf meine GLÜCKsbringer des Monats:

Kulinarische Orte, die mein Herz höher haben schlagen lassen

Ein Neukölln-Abstecher zu Hallmann & Klee, ein Frühstücksgenuss bei Lola Was Here (Porridge galore!) und ein umwerfendes Dinner im Bricole im Rahmen der Côte du Rhône Wochen in Berlin. So umwerfend gut, dass ich die einzelnen Aromen noch immer in Erinnerung habe. (Ich sag nur Crème Brûlée von schwarzem Sesam!)

Menschen, die mich angestupst haben

Juli a.k.a. Juli.Pott. Juli hat in den letzten 7 Jahren auf Heimatpottential über ihr Leben im Ruhrgebiet gebloggt und das Internet mit ihren bunten Texten und Bildern bereichert. Im Sommer dieses Jahres hat sie einfach mal neugestartet und ist nun als Juli.Pott noch viel schwungvoller, mutiger und frecher unterwegs. Ich mags sehr. Vor allem ihre Instastories, in denen ich mit ihr vom Bett aus durch Island tingeln durfte.

Gefühle, die mich berührt haben

Kennt ihr die Anfangsszene von "Tatsächlich Liebe"? Schon, oder? (Wenn nicht, unbedingt schauen, am besten schleunigst den gesamten Film. Ohne "Love Actually" ist Weihnachten schließlich nicht Weihnachten, zumindest in meiner Welt). Als ich vor ein paar Wochen eine liebe Freundin am Flughafen Tegel abholen durfte, war es in der Ankunftshalle tatsächlich wie im Film. Lachen, Freudentränen, Dankbarkeit, sich in die Arme fallende Menschen - an einem gewöhnlichen Donnerstagvormittag. Es war so beglückend zu sehen "that love is actually all around."

Musik, die mich froh gemacht hat

Musikalisch war der November so bunt wie mein Leben. Angus & Julia Stone. Kytes. Father John Misty. Gisbert zu Knyphausen. Fleet Foxes. The Pointers Sisters. (Huch, da hab ich ja schon wieder "Tatsächlich Liebe" versteckt.) Und immer wieder Macklemore.

Gedanken, die mich bewegt haben

Wie magisch und einzigartig darf unser Leben sein? Wie groß und bunt dürfen wir träumen? Was darf unser Standard sein? Die Worte "Dust settles... I Don't" haben mich nicht losgelassen und zu einer neuen #lovenote inspiriert.

Ideen, die mich inspiriert haben

November bedeutet auch in diesem Jahr: die APC - Awesome People Conference ist zurück! In der nun schon dritten Runde sind wieder sehr spannende Speaker dabei und wenn es sich einrichten lässt, schaue ich das ein oder andere Video. Außerdem habe ich endlich die erste Folge Chef's Table gesehen (ja, ich bin damit vermutlich eine der letzten Personen auf diesem Planeten, aber besser spät...) und bin natürlich total begeistert. Am liebsten würde ich sofort alle Folgen sehen, nur noch kochen und Essen gehen. Am besten alles gleichzeitig.

Worte, die in mir nachklingen

Die Frage "Wer möchtest du sein in dieser Welt?"

Bücher, die mich begleitet haben

Manchmal blende ich den Stapel ungelesener Bücher zu Hause gekonnt aus und greife in einer Buchhandlung zu einem neuen Schmöker, der mich spontan anspricht. So habe ich mir letzte Woche am Bahnhof "Why not?" von Lars Amend geschnappt und es innerhalb kürzester Zeit gelesen. Die Themen, die Lars beschreibt (sich von alten Glaubenssätzen lösen, in Handeln kommen, groß träumen,..) sind nicht neu, aber er hat eine sehr erfrischende und dadurch ungemein inspirierende Art.

Geschmacksmomente, die mich beglückt haben

Passend zum #slowember Motto habe ich Kürbis-Risotto mit Salbei gekocht und mich wie jedes Jahr gefreut, genüsslich rührend den Herbst zu zelebrieren. Außerdem gab es reichlich Sushi (davon kann es nie genug geben, oder?) und meinen liebsten Rotweinkuchen mit Mascarponecreme, den ich euch nur wärmstens empfehlen kann. Er ist herrlich schokoladig, saftig, voller guter Zutaten (sogar glutenfrei) und das i-Tüpfelchen für jedes Festessen. Und wonach wird wird wohl der Dezember schmecken? Auf jeden Fall nach Zimt, nach Bratapfel und nach Lebkuchenbrownies. Und bei euch?

Was waren eure GLÜCKsbringer im November?

Alles Liebe

Theresa