GLÜCKsbringer im Februar 2018

Glücksbringer im Februar 2018 / THE.WAITRESS. Blog

Glücksbringer im Februar 2018 / THE.WAITRESS. Blog

Sonne, strahlend blauer Himmel und knackig kalte, klare Tage - so werde ich den Februar in Erinnerung behalten. Ein schöner Monat, der mich mit unzählig besonderen Momenten beschenkt und gleichzeitig meine Vorfreude auf den Frühling geweckt hat. Das Licht ist schon ein anderes, morgens wird es früher hell und die Verheißung auf längere und grünere Tage liegt schon in der Luft. Bevor der März den Frühling für uns hoffentlich im Gepäck hat und das Thermometer wieder in die Höhe klettern lässt, darf natürlich der traditionelle Rückblick auf den Februar nicht fehlen.

Das hier sind meine liebsten GLÜCKsbringer des Monats:

Der Podcast Hotel Matze

An irgendeinem Tag im Februar, an dem ich mal wieder viel zu lange auf Instagram hängengeblieben bin, habe ich Steffi's Empfehlung für den Podcast Hotel Matze von Mit Vergnügen entdeckt und bin mittlerweile heilfroh, dass ich Instagram nicht ein paar Sekunden früher geschlossen habe. Steffi ist jetzt schwer abhängig von diesem Podcast und ich bin es auch. Matze ist herrlich unaufgeregt, hat eine unfassbar angenehme, ruhige Stimme und knöpft sich im Interview die spannendsten Persönlichkeiten vor. Und ich höre zu. Curse. Anne Will. Nilam Farooq. Bettina Rust. Auf dem Weg zur U-Bahn. In der U-Bahn. Auf dem Weg nach Hause. Beim Kochen. Beim Aufräumen. Sooft ich kann, checke ich im Hotel Matze ein und bekomme immer eine große Portion Inspiration.

Sucht mich da, wo Liebe ist

Wenn wir gerade schon bei Steffi sind: Sie hat einen wunderbaren Liebesbrief an ihre Kinder geschrieben - Worte, die unter die Haut gehen, das Herz bewegen, zu Tränen rühren und noch lange in mir nachklingen. Vor allem der Satz von Sarah Connor, den Steffi darin zitiert: "Wenn ihr mich vermisst, sucht mich da, wo Liebe ist."

The Crown

Ganz viel Liebe und eine Geschichte, die bei mir ebenso unter die Haut geht, ist im Moment die Netflix-Serie "The Crown". Sie erzählt von Elisabeth II und wie sie 1952 mit nur 26 Jahren plötzlich den Thron besteigen musste. So oft wurde mir die Serie von Freundinnen empfohlen, so oft habe ich es im Alltagsgewusel wieder vergessen. Im Februar habe ich endlich angefangen. Endlich! Ich meine, was für eine Serie! So toll erzählt und umgesetzt, so brisant, so bewegend. Ich kann kaum beschreiben, wie sehr all die Gefühle, die zwischen den Zeilen mitschwingen, die Dialoge und die unvergleichliche Geschichte von Queen Elizabeth II mich bewegen. Mein Fazit: Unbedingt ansehen und Folge für Folge bewusst genießen.

Sonntagspancakes und anderes Soulfood

Was passt zu kaltem Winterwetter, Netflix und kuschlig warmen Wochenenden? Futter für die Seele! Am liebsten dunkler, saftiger Schokoladenkuchen (wie dieser hier), eine dampfende Schüssel köstliches Linsen-Dal, mein 5-Minuten-Porridge zum Start in den Tag und - Sontagspancakes! Meine Lieblingspancakes habe ich in den letzten Wochen so oft gezaubert, das ich sie euch nicht länger vorenthalten möchte und hier im März das Rezept verraten werde.

Justin Timberlake

Musik auf den Ohren und im Herzen gehört bei mir zu jedem Tag und lässt mich durch mein Leben tanzen. Zu Justin Timberlake hatte ich in den letzten Jahren (bis auf "Can't stop the feeling") keine wirklich enge, musikalische Beziehung, aber sein neues Album mag ich überraschend gerne. Auch wenn es in der Zeit gnadenlos verrissen wurde, sind einige Songs darauf, die mich durch diesen Monat begleitet haben und es vermutlich auch noch weiterhin tun. "Higher Higher" zum Beispiel und "Morning Light". (Und wenn man die erste Single "Filthy" oft genug hört, mag man sie irgendwann auch - ging zumindest mir so.)

GLORIA Konzert

Apropos Musik! Klaas Heufer-Umlauf treibt nicht nur Schabernack mit Joko Winterscheidt, sondern macht seit sechs Jahren mit Marc Tavassol als GLORIA tolle Musik. Der Tourabschluss zu ihrem dritten Album "DA" war in diesem Jahr mein Konzertauftakt und hätte schöner nicht sein können. Mein Lieblingsmoment: Als sie in Anlehnung an Marcs Band Biographie überraschend "Wenn es passiert" von Wir Sind Helden spielten und mir so eine kleine Reise in die Vergangenheit geschenkt haben. Ich kann den Text tatsächlich immer noch Wort für Wort.

#40TageSorgenfrei

Vor zwei Wochen hat die Fastenzeit begonnen und statt z.B. auf Süßes zu verzichten, habe ich mich in diesem Jahr entschieden, in dieser Zeit noch bewusster das Grübeln und Sorgen loszulassen. Mit meiner Aktion #40TageSorgenfrei habe ich euch eingeladen mitzumachen und gebe euch immer wieder Impulse, die das Leben etwas sorgenfreier machen. Wie eine Glücksliste für dunkle Tage.

Die Bienenhüterin

Im letzten Sommer habe ich das wunderbare Buch "Die Erfindung der Flügel" von Sue Monk Kidd gelesen und vor ein paar Wochen ist mir ihr Roman "Die Bienenhüterin" in die Hände gefallen. Es ist eine völlig andere Geschichte, aber sie ist genauso bezaubernd geschrieben und erzählt die Geschichte der 14-Jährigen Lily, die in den 60ern aus dem Zuhause ihres tyrannischen Vaters abhaut und vor den Zwängen den Lebens in den amerikanischen Südstaaten zu dieser Zeit flieht. Zusammen mit ihrer Haushälterin findet sie bei den drei "Honigschwestern" May, June und Augusta Zuflucht und erlebt zum ersten Mal in ihrem Leben, was bedingungslose Liebe sein kann.

Shoshin oder ein neuer Blick auf die Welt

Im Zen Buddhismus gibt es ein wunderbares Wort, das mir in diesem Monat viel durch den Kopf gegangen ist: Shoshin. Es bedeutet so viel wie ‚beginners mind‘ oder ‚Anfängergeist‘. Es geht dabei darum, dass wir die Welt um uns betrachten, als würden wir sie zum ersten Mal erblicken. Neu und unberührt. Bei vielen Spaziergängen, die zu einem bewussten Ritual an meinen Home-Office-Tagen geworden sind, habe ich meine eigene Stadt wie zum ersten Mal betrachtet und viele neue, ungeahnte Perspektiven und Dinge entdeckt.

Kraftwerk Berlin

Das ehemalige Heizkraftwerk im Zentrum der Stadt, das Kraftwerk Berlin, ist für mich ein ganz besonderer Ort und  beherbergt regelmäßig tolle Ausstellungen und Veranstaltungen. Mit seiner einzigartigen Architektur, der Stimmung innerhalb des kalten Betonbaus und den damit verknüpften Erlebnissen, übt es eine eigene Faszination auf mich aus. In den letzten Wochen konnte dort die Lichtinstallation des Künstlers Christopher Bauder bestaunt werden. «Skalar - Reflections on Light and Sound» hat mich ungemein beeindruckt und an diesem Ort mit den mehrdimensionalen Klängen des Musikers Kangding Ray einmal mehr das Gefühl der Zeit vergessen lassen.

Was waren eure GLÜCKsbringer im Februar?

Alles Liebe

Theresa