Rezepte

What I eat in a day

What I eat in a day

Schon lange schwirrte mir die Idee durch den Kopf, einen Blogpost darüber zu schreiben, wie meine Ernährung im Alltag aussieht und ganz konkret an einzelnen Tagen unter der Woche. Vor allem auf YouTube ist diese Art von Beiträgen als “What I eat in a day” seit vielen Jahren sehr beliebt - auch bei mir. Ich finde es unglaublich spannend und inspirierend zu sehen, was andere im Alltag essen und wie sie ihre Ernährung durch einfache, leckere Gerichte unkompliziert und gesund zugleich gestalten. Nicht ohne Grund gibt es hier auch die Reihe #Dailydelicious, in der ich schnelle & gesunde Alltagsrezepte mit euch teile.

So lecker! Porridge mit karamellisierter Banane, Kakao und Kokos

So lecker! Porridge mit karamellisierter Banane, Kakao und Kokos

Manchmal schmunzele ich, wenn ich morgens mit meiner Schale Porridge am Frühstückstisch sitze. Als Kind konnte man mich mit Haferflocken jagen. Die breiige Konsistenz, der Geschmack von Milch, beides mochte ich überhaupt nicht. Das Höchste der Gefühle waren in Ausnahmefällen ein paar Löffel mit extra viel Erdbeermarmelade, damit die Haferflocken geschmacklich übertüncht wurden. Als kleinem thüringer Mädchen war mir ein deftiges, herzhaftes Frühstück mit Biss viel lieber. Wie die Brötchen mit Aufschnitt, die ich morgens und auch in der großen Pause auf dem Schulhof aß. Ab und an verirrte sich auch Nutella darauf, aber sonst erlaubte ich wenig Abwechslung und Spielraum und da ich keinen Käse mochte, führten alle Wege zur Wurst. Noch Jahre später frühstückte ich lieber herzhaft und toppte mein Brot mit den verschiedensten Köstlichkeiten von ungarischer Salami bis hinzu Feta (immerhin manch ein Käse war nun in Ordnung), getrockneten Tomaten oder einem Rührei. Um Haferflocken machte ich großräumig einen Bogen - bis ich Crumble für mich entdeckte und meine Ernährungsumstellung mir Brot untersagte und Brei auf die Speisenagenda holte. Porridge aus Hirse und/oder Haferflocken stand plötzlich an der Tagesordnung. 

Kürbisrisotto mit Salbei und Parmesan

Kürbisrisotto mit Salbei und Parmesan

In den letzten Tagen haben die Bäume hier in Berlin begonnen, sich Blatt für Blatt zu verfärben. Jedes Jahr ist es ein wunderschönes Schauspiel, dem ich halb freudig, halb wehmütig zusehe. Der Herbst ist da, daran gibt es längst keinen Zweifel mehr. Die Tage sind kürzer, wenn morgens der Wecker klingelt, ist es noch dunkel und auf den Wiesen glitzert der Raureif. Meine kuschlige Strickjacke mit dem weichen Fell an der Innenseite ist wieder meine Lieblingsgesellschaft im Home Office und statt einer einzelnen Tasse koche ich mittlerweile wieder kannenweise Tee. Wohlig warm darf es jetzt sein und gemütlich so oft wie es geht. Dieses hyggelige Gefühl, das seit einigen Jahren ziemlich angesagt ist, mache ich mir am liebsten mit Kerzenlicht und herrlich leckerem Soulfood. Sobald es im Herbst kühler wird, ist Risotto dafür ein großer Anwärter. Denn Risotto ist nicht nur Soulfood, sondern auch Slowfood par excellence. Nichts ist für mich so entspannend, wie das Kochen eines Risottos. Das geht nicht zwischen Tür und Angel und das soll es auch gar nicht. Hier ist ganz klar der Weg das Ziel - auch bei dem köstlichen Kürbisrisotto, das ich euch heute mitgebracht habe. 

Daily Delicious: Ofenkürbis mit Feta

Daily Delicious: Ofenkürbis mit Feta

Die letzten warmen Sonnenstrahlen einfangen. Ein letztes Mal, bei der Eisdiele um die Ecke auf eine Kugel Zitronensorbet vorbeischauen. Ein letztes Mal barfuss über die Wiese im Park spazieren. Ein letztes Mal mit Freunden im Biergarten den Feierabend begrüßen. Ein letztes Mal im Sommerkleid durch den Tag tanzen… der September ist für mich gerade ein Monat voller letzter Male. Diese Woche hat der Sommer noch einmal eine Ehrenrunde gedreht und uns hier in Berlin wieder Temperaturen um die 28 Grad geschenkt. Ein letztes Mal sitze ich heute auf meinem Lieblingsplatz im Fenster und lasse mich von der Sonne kitzeln, bevor morgen der Regen (endlich!) kommt und mit ihm der Herbst Einzug hält

Pfirsichcrumble mit Mandelcrunch

Pfirsichcrumble mit Mandelcrunch

Letzte Woche habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass das letzte Crumble-Rezept schon mehr als ein Jahr zurückliegt. Wie konnte das denn bitte passieren? Crumble ist quasi mein zweiter Vorname – mein Lieblingsfrühstück, mein Lieblingsdessert (neben Tiramisu), meine Antwort auf so gut wie alle Fragen. Erst einmal Crumble, dann sehen wir weiter.

Und da es mit Crumble wie mit allen Dingen im Leben ist, habe ich nicht länger darauf gewartet, dass er vom Himmel fällt sondern einfach selbst die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt. Die wundervolle Vielfalt an Sommerfrüchten, die es gerade gibt, hat mich dabei ganz herrlich inspiriert und es mir kurzerhand ermöglicht, ein neues, leckeres Rezept für euch zu kreieren: Pfirsichcrumble mit Mandelcrunch.

Quesadillas mit Süßkartoffel, Cheddar und Balsamicozwiebeln

Quesadillas mit Süßkartoffel, Cheddar und Balsamicozwiebeln

Montagmorgen. Sieben neue Tage liegen vor uns und mit ihnen wunderbare Möglichkeiten und Chancen – um den Sommer zu genießen, abends spontan ein Picknick zu veranstalten oder vielleicht einfach um das Leben in die Hand zu nehmen und endlich all die Dinge zu tun, die wir schon so lange vor uns herschieben? Momentan befasse ich mich viel mit dem Thema „Ausreden“, auch in meinen Coachings taucht es immer wieder auf. Ich vermute, weil es uns alle verbindet und jede/r (meist unbewusst) ein schönes Sammelsurium an Ausreden mit sich herumträgt. Der Klassiker ist und bleibt: „Ich habe keine Zeit.“ Das mag bis zu einem gewissen Grad stimmen, aber es heißt nicht umsonst „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ Oder wie würden es sonst so viele von uns schaffen bei Serien wie „Suits“, „This is Us“ oder „Games of Thrones“ dranzubleiben?
Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist es deshalb mit dieser Standardausrede immer wieder aufzuräumen und genau das ist auch der Grund für das heutige Rezept. Eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung muss nicht zeitintensiv sein, sondern darf Spaß machen, lecker schmecken und ratzfatz auf den Tisch gezaubert werden. Meine Quesadillas mit Süßkartoffeln, Cheddar und Balsamicozwiebeln sind dafür ein weiterer Beweis und ein umwerfend würziges Soulfood noch dazu.

Daily Delicious: Cremige Champignon-Pasta {vegan}

Daily Delicious: Cremige Champignon-Pasta {vegan}

Der Sommer hat Durchhaltevermögen, das muss man ihm lassen. Sonne satt und wochenlang Temperaturen um die 30 Grad. Mein Wassermelonen-Konsum ist rasant angestiegen, von meinem Wasserverbrauch gar nicht erst zu sprechen – und ich weiß, was für ein riesengroßes Glück es ist so viel Wasser zur Verfügung zu haben wie ich brauche, denn das kann bei dieser Hitze leider nicht jedes Pflänzchen unter der Sonne behaupten…

So gerne ich die Wärme und Wassermelonen mag, so gerne mag ich auch Abwechslung – und Melone tagein tagaus wird eben ab einem gewissen Punkt etwas langweilig. Gleichzeitig versuche ich momentan so wenig Zeit wie möglich vor meinem Herd zu verbringen, da meine Wohnung mit ihrer Süd-West-Ausrichtung sich so schon ganz wunderbar aufwärmt und ich keine unnötigen Saunamomente vor meinen Gasflammen ergänzen möchte. Also was tun? So schnell kochen, dass mir dabei nicht warm wird und trotzdem etwas Leckeres (und Anderes als Wassermelone) auf dem Tisch landet: wie z.B. die herrlich cremige Champignon-Pasta, die in nur 10 Minuten gemacht ist….

Erfrischend anders: Sommerlicher Eistee mit Pukka {Gewinnspiel & Werbung}

Erfrischend anders: Sommerlicher Eistee mit Pukka {Gewinnspiel & Werbung}

Die Tage sind lang, das Wetter traumhaft und das Flirren der Hitze liegt täglich in der Luft. Dieses Jahr könnte der Sommer nicht schöner sein, nicht wärmer und endloser. Von mir aus dürfte es noch bis mindestens Oktober so weitergehen. Das Leben fühlt sich so viel leichter an mit luftigen Kleidern, barfuss in der Wohnung oder auf der Wiese, mit einem Stück Wassermelone in der Hand oder einem spontanen Ausflug an einen der Seen im Berliner Umland, um ein paar Stunden mit dem Kanu über das in der Sonne glitzernde Wasser zu paddeln, so wie wir es letztes Wochenende gemacht haben. Und gerade Wasser ist es, worauf ich bei den aktuellen Temperaturen am wenigsten verzichten möchte. Ich trinke immer viel, was mir zum Glück sehr leicht fällt, allerdings sehne ich mich ab und an nach erfrischender Abwechslung zu dem immer gleichen Geschmack von Leitungswasser. Herkömmliche Limonaden und Eistees enthalten jedoch (scheinbar standardmäßig) sehr große Mengen an Zucker oder Süßungsmitteln, wodurch mir meist direkt wieder der Appetit vergeht. Die Alternative hieß deshalb für mich: Eistee selbstmachen.

Der perfekte Sommersalat: Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen

Der perfekte Sommersalat: Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen

Es ist als sei es ein ungeschriebenes Gesetz: Jedes Jahr im Sommer gibt es einen Salat, der zu meinem Dauerbegleiter wird. Erst gelang dies unangefochten meinem Melonen-Salat(Wassermelone! Minze! Feta! Gurke! Eine so erfrischend gute Kombination!) Dann folgte ihm dicht auf den Fersen mein Quinoa-Tabouleh (mit Mango, Tomate und Gurke ebenfalls sommerlich leicht) und letztes Jahr erlag ich meinem mediterranen Kartoffelsalat. (gut, im Vergleich etwas gehaltvoller, aber der Sommer war auch deutlich kühler und nasser als alle davor.)

Es läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Ich verspüre Appetit nach etwas Frischem und Sommerlichem, stöbere in meinen Kochbüchern, tausche mich mit Freunden aus, experimentiere und irgendwo auf dem Weg zwischen Inspiration und Küche entsteht ein Salat, der mich nicht mehr loslässt. Die diesjährige Krönung meiner Sommertage fand ich so vor ein paar Wochen: ein leicht asiatisch angehauchter Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen.

Browniekuchen mit Erdbeeren und Mascarpone

Browniekuchen mit Erdbeeren und Mascarpone

Zugegeben, bei den aktuellen Temperaturen ein Rezept zu posten, für welches der Backofen eingeheizt werden muss, ist etwas gewagt. Aber es gab hier schon länger kein Kuchenrezept mit Schokolade mehr und das kann ich keinesfalls dulden. Besonders in herausfordernden Momenten des Alltags ist es ja Schokolade, die keine dummen Fragen stellt, sondern das Gefühl einer liebevollen Umarmung schenkt und an so manchem Tag ist das (auch wenn es so oft heißt #goodvibesonly) genau das, was wir brauchen.

Homemade Granola - Knuspermüsli selbst machen

Homemade Granola - Knuspermüsli selbst machen

Erdbeeren. Die ersten habe ich dieses Jahr vor ein paar Wochen auf Sardinien gegessen. In einem kleinen Ort, der noch etwas verschlafen an der Ostküste auf das Meer blickt und auf die beginnende Sommersaison und die mit ihr anreisenden Touristen wartet. Der Lebensmittelladen von Manuel, einem charmanten jungen Italiener liegt an einer der Hauptstraßen. Als ich morgens daran vorbeilief, lockten mich die Kisten voller bunter und appetitlicher Gemüsesorten hinein. Zucchini, Paprika, Auberginen in den verschiedensten Farben und Formen, weiter hinten dann ein Regal mit Pasta, Tomaten-Sugo, Olivenöl und Käse, eben allem was das italienische Herz begehrt. Und mittendrin Manuel, wild gestikulierend, mit ansteckend strahlendem Lachen, der kurzerhand mit dem Messer eine Artischocke zum Verkosten zerlegte und dabei immer weiter Italienisch parlierte ganz ungeachtet davon, dass ich seiner Sprache kaum mächtig bin. Warum auch? Die Botschaft des Genusses braucht keine Worte.

Erbsen-Minz-Crostini mit Feta und Radieschen

Erbsen-Minz-Crostini mit Feta und Radieschen

Am letzten Wochenende gab es nach einem langen Spaziergang das erste Eis des Jahres. Mit Sonnenstrahlen, goldigwarm auf der Haut. Dazu in der Waffel Himbeer-Sorbet und Milchreis-Eis. Wenn es Haselnuss nicht gibt, sind manchmal Kompromisse nötig. Der Frühling jedenfalls war da, ich habe ihn ganz deutlich gespürt – mit dem Zwitschern der Vögel im Ohr und einem großen, vorfreudigen Lächeln im Gesicht. Dann kam die neue Woche und mit ihr der Winter zurück.

Während ich die Fotos von den köstlichen Erbsen-Minz-Crostini schoß, fiel der Schnee draußen in dicken weißen Flocken. Nicht, dass ich etwas gegen Schnee hätte, ganz und gar nicht, aber so langsam, ja langsam werde ich wirklich unruhig und es kribbelt mir in den Fingern. Ich wünsche mir Sonne, Wärme und Grün. Ganz viel frisches, knalliges Grün wohin das Auge auch blickt

Gesunde Carrot Cake Cupcakes

Gesunde Carrot Cake Cupcakes

Etwas, das mir immer wieder ein großes Lächeln ins Gesicht zaubert: Wenn eine Rezeptidee aus meinen Gedanken den Weg aufs Papier findet und dann in meiner Küche Form annimmt. Wenn ich mit Zutaten und Mengen spiele, tüftele, variiere und am Ende beim ersten Bissen voller Genuss schmunzeln darf. Letzte Woche ist genau das wieder passiert und ich freue mich umso mehr, dass ich den Star meiner Rezepttüftelei jetzt mit euch teilen kann: Gesunde Carrot Cake Cupcakes.

Quinoasalat mit roter Bete, Feta, Orange und Minze

Quinoasalat mit roter Bete, Feta, Orange und Minze

Der März glänzt bisher nicht unbedingt mit dem schönsten Frühlingswetter. In den letzten Tagen war es hier in Berlin mal wieder grau in grau und irgendwie habe ich mich genauso gefühlt wie der Himmel aussah. Tage zum Drinnenbleiben, Tage zum Die-Decke-über-den-Kopf-ziehen. Mein Kopf trichterte mir den Wunsch nach leckerem Soulfood ein, aber nach solchem für das ich möglichst wenig Zeit in der Küche verbringen sollte. Je schneller und unkomplizierter, desto besser. Pasta mit Tomatensoße oder Pesto ist dann immer ein heißer Anwärter. Aber mein Körper wusste, das wäre das Gegenteil von dem was ich brauchte. Also machte ich im Bioladen einen Bogen um die Nudelabteilung und kaufte stattdessen frisches Gemüse, griff beherzt zur roten Bete, schnappte ein paar Orangen und noch ein Bund Minze. Einfach so, ganz ohne Plan.

Zuhause angekommen (und immer noch mit dem vehementen Wunsch, mir doch vielleicht etwas weniger Arbeit zu machen), blendete ich die Stimme in meinem Kopf aus, machte Musik an, setzte Quinoa auf und begann zu schnippeln. In nicht mal 20 Minuten stand so plötzlich ein Salat auf dem Tisch, der mich bei der ersten Gabel laut seufzen ließ. Was für ein Genuss! Was für ein herrlich leckeres, gesundes Essen!

Meine (zuckerfreien) Lieblingspancakes

Meine (zuckerfreien) Lieblingspancakes

Manchmal wache ich morgens auf und habe Appetit auf Pancakes. Fluffig-luftige und hauchzart süße Pancakes. Meistens passiert das am Wochenende, wenn ich mir mehr Zeit für mein Frühstück schenke und Lust auf Abwechslung von meinen Porridgevariationen habe. In den letzten Wochen hat mich dieser Pancake-Appetit sehr oft überkommen und kurzerhand habe ich aus ein paar einfachen, guten Zutaten, die ich immer zu Hause habe, einen Pancaketeig gezaubert und herausgekommen ist das absolut köstlichste Frühstücksglück: meine zuckerfreien Lieblingspancakes!

Mein 5-Minuten-Porridge (vegan & zuckerfrei)

Mein 5-Minuten-Porridge (vegan & zuckerfrei)

Im Zen Buddhismus gibt es ein wunderbares Wort, das mir in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf gegangen ist: Shoshin. Es bedeutet so viel wie ‚beginners mind‘ oder ‚Anfängergeist‘. Es geht dabei darum, dass wir die Welt um uns betrachten, als würden wir sie zum ersten Mal erblicken. Neu und unberührt. Es ist eine Haltung, die dazu einlädt, mit offenem Herzen und Verstand durchs Leben zu gehen – und dabei gleichzeitig längst vergangene Erfahrungen oder alte Überzeugungen über den Haufen zu werfen. Ganz so würde es ein Zen-Mönch vielleicht nicht formulieren, aber mir gefällt diese Interpretation sehr gut und sie passt tatsächlich hervorragend zu #40TageSorgenfrei.

Denn indem wir vermeintlich feststehende Auffassungen wertungsfrei betrachten und auf den Kopf stellen, tauchen nicht nur gänzlich andere Perspektiven und Ideen, sondern auch neue Möglichkeiten auf.
Eine dieser Auffassungen, die sich in unserer Gesellschaft hartnäckig hält, ist z.B. die Überzeugung, dass man Zeit braucht, um sich gesund zu ernähren. Und ich habe es mir quasi zur Aufgabe gemacht, mit diesem Irrtum aufzuräumen. Mit meinem Blog, ganz besonders mit meiner Daily-Delicious-Reihe und vor allem mit dem folgenden Rezept. Für all die Zweifel und all die Ausreden: Mein 5-Minuten-Porridge tritt hiermit offiziell den Gegenbeweis an. 

Daily Delicious: Mein goldenes Linsen-Dal

Daily Delicious: Mein goldenes Linsen-Dal

Manchmal überrascht es mich selbst – ich probiere ein neues Rezept aus und plötzlich findet es ständig seinen Weg auf meinen Teller. So geschehen mit meinem Linsen-Dal, das ich in den vergangenen Wochen verblüffend oft und gerne gekocht habe. Mit seiner herrlich goldenen Farbe zaubert es eine willkommene Abwechslung in die eher grauen Februartage und dank seiner wärmenden Gewürze sorgt es für ein genüsslich wohliges Gefühl im Bauch. Perfekt für den Winter und als Stärkung für #40TageSorgenfrei, mein Projekt für die diesjährige Fastenzeit.

Dal ist neben Curry ein traditionelles Gericht der indischen Küche und wird aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen oder Bohnen zubereitet. Dadurch liefert es eine Menge pflanzliches Eiweiß und ist ungemein nährend. Was mir daran allerdings noch besser gefällt: Es lässt sich im Handumdrehen zubereiten, ist quasi schnell und unkompliziert in einem und darüber hinaus unbegrenzt und je nach Kühl- und Küchenschrankvorrat variierbar.

Geburtstagsglück: Schokoladenkuchen mit roter Bete {und Verlosung}

Geburtstagsglück: Schokoladenkuchen mit roter Bete {und Verlosung}

Vor fünf Jahren habe ich einfach angefangen. Mit diesen Worten: „Aus Liebe zum Essen. Aus Leidenschaft fürs Kochen und Backen. Aus Begeisterung für die schönen und einfachen Dinge des Lebens. Ein neues Jahr. Ein neues Abenteuer. Los geht’s.“ Fünf Jahre und 230 Beiträge später sitze ich hier und staune. Im Traum hätte ich nicht erwartet, wohin mich dieses Abenteuer tragen würde.

Daily Delicious: Die schnellste Pasta mit Spinat, Frischkäse und getrockneten Tomaten

Daily Delicious: Die schnellste Pasta mit Spinat, Frischkäse und getrockneten Tomaten

Während der Januar in den letzten Wochen mit elegantem Wintergrau seinem Namen alle Ehre gemacht hat und quasi die personifizierte Einladung zum Einigeln war, habe ich mich in meiner Wohnung eingeschlossen und hinter den Laptop geklemmt. In Vorbereitung auf all die Abenteuer, die 2018 bereithält, habe ich an meinen Ideen gefeilt und einen Businessplan geschrieben. Seitenweise Gedanken, Pläne, Wünsche, Worte und Zahlen. Das Schöne daran: ich durfte mich ganz auf meine Zukunftspläne konzentrieren, hatte einen klaren Fokus und konnte sehen, wie all meine Ideen nach vielen Monaten schwarz auf weiß Form annehmen. Das weniger Schöne daran: die Zeit verging gefühlt doppelt so schnell und wenn ich dabei eines nicht wollte, dann zwischen den Arbeitsetappen ewig in der Küche stehen, kochen und abwaschen. Ich tanze in den Pausen viel lieber durch die Wohnung und bringe dadurch die grauen Zellen wieder in Schwung.

Das perfekte Dessert für Weihnachten: Bratapfel mit Marzipanstreuseln {Werbung}

Das perfekte Dessert für Weihnachten: Bratapfel mit Marzipanstreuseln {Werbung}

Ja, ich weiß, ich bin spät dran. Aus Gründen. Das ist quasi mein Last-Minute-Weihnachtsrezept und ich möchte es unbedingt noch in diesem Jahr mit euch teilen. Vielleicht überlegt ihr ja gerade noch fieberhaft womit ihr euer Weihnachtsmenü abschließen könnt und seid auf der Suche nach einem unkomplizierten und doch raffinierten Dessert? Dann habe ich nämlich genau das richtige für euch: dekadent gefüllten Bratapfel mit Marzipanstreuseln.