Salat & Beilagen

Daily Delicious: Ofenkürbis mit Feta

Daily Delicious: Ofenkürbis mit Feta

Die letzten warmen Sonnenstrahlen einfangen. Ein letztes Mal, bei der Eisdiele um die Ecke auf eine Kugel Zitronensorbet vorbeischauen. Ein letztes Mal barfuss über die Wiese im Park spazieren. Ein letztes Mal mit Freunden im Biergarten den Feierabend begrüßen. Ein letztes Mal im Sommerkleid durch den Tag tanzen… der September ist für mich gerade ein Monat voller letzter Male. Diese Woche hat der Sommer noch einmal eine Ehrenrunde gedreht und uns hier in Berlin wieder Temperaturen um die 28 Grad geschenkt. Ein letztes Mal sitze ich heute auf meinem Lieblingsplatz im Fenster und lasse mich von der Sonne kitzeln, bevor morgen der Regen (endlich!) kommt und mit ihm der Herbst Einzug hält

Der perfekte Sommersalat: Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen

Der perfekte Sommersalat: Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen

Es ist als sei es ein ungeschriebenes Gesetz: Jedes Jahr im Sommer gibt es einen Salat, der zu meinem Dauerbegleiter wird. Erst gelang dies unangefochten meinem Melonen-Salat(Wassermelone! Minze! Feta! Gurke! Eine so erfrischend gute Kombination!) Dann folgte ihm dicht auf den Fersen mein Quinoa-Tabouleh (mit Mango, Tomate und Gurke ebenfalls sommerlich leicht) und letztes Jahr erlag ich meinem mediterranen Kartoffelsalat. (gut, im Vergleich etwas gehaltvoller, aber der Sommer war auch deutlich kühler und nasser als alle davor.)

Es läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Ich verspüre Appetit nach etwas Frischem und Sommerlichem, stöbere in meinen Kochbüchern, tausche mich mit Freunden aus, experimentiere und irgendwo auf dem Weg zwischen Inspiration und Küche entsteht ein Salat, der mich nicht mehr loslässt. Die diesjährige Krönung meiner Sommertage fand ich so vor ein paar Wochen: ein leicht asiatisch angehauchter Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen.

Quinoasalat mit roter Bete, Feta, Orange und Minze

Quinoasalat mit roter Bete, Feta, Orange und Minze

Der März glänzt bisher nicht unbedingt mit dem schönsten Frühlingswetter. In den letzten Tagen war es hier in Berlin mal wieder grau in grau und irgendwie habe ich mich genauso gefühlt wie der Himmel aussah. Tage zum Drinnenbleiben, Tage zum Die-Decke-über-den-Kopf-ziehen. Mein Kopf trichterte mir den Wunsch nach leckerem Soulfood ein, aber nach solchem für das ich möglichst wenig Zeit in der Küche verbringen sollte. Je schneller und unkomplizierter, desto besser. Pasta mit Tomatensoße oder Pesto ist dann immer ein heißer Anwärter. Aber mein Körper wusste, das wäre das Gegenteil von dem was ich brauchte. Also machte ich im Bioladen einen Bogen um die Nudelabteilung und kaufte stattdessen frisches Gemüse, griff beherzt zur roten Bete, schnappte ein paar Orangen und noch ein Bund Minze. Einfach so, ganz ohne Plan.

Zuhause angekommen (und immer noch mit dem vehementen Wunsch, mir doch vielleicht etwas weniger Arbeit zu machen), blendete ich die Stimme in meinem Kopf aus, machte Musik an, setzte Quinoa auf und begann zu schnippeln. In nicht mal 20 Minuten stand so plötzlich ein Salat auf dem Tisch, der mich bei der ersten Gabel laut seufzen ließ. Was für ein Genuss! Was für ein herrlich leckeres, gesundes Essen!

Feigen mit Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen

Feigen mit Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen

Manchmal bin ich überrascht, dass sich nun auch schon der September seinem Ende neigt. Hat das Jahr nicht gerade erst begonnen? Müsste der Sommer nicht eigentlich noch kommen? Aber dann erinnere ich mich an die Tage, an denen ich bei glühender Hitze im See schwimmen war, die lauen Abende mit Freunden im Biergarten, die spontanen, großzügigen Regengüsse und die unzähligen Mückenstiche auf der Haut. Es war ein besonderer Sommer. Nasser Anders als gedacht, aber auch irgendwie schön. Und statt ihm jetzt hinterherzutrauern, bin ich in totaler Herbstvorfreude und weiß gar nicht wo ich anfangen soll bei all den köstlichen Seelenwärmern, die ich kochen und backen möchte. Crumble gab es selbstverständlich schon öfters, als nächstes stehen Zimtschnecken ganz hoch im Kurs, dicht gefolgt von Kürbispancakes und Waffeln mit Pflaumenkompott. Oder darf's doch lieber herzhaft mit Steinpilzrisotto oder Rote-Bete-Flammkuchen sein?

Ausflug nach Südfrankreich: Socca mit Gemüse und Cashew-Sourcream

Ausflug nach Südfrankreich: Socca mit Gemüse und Cashew-Sourcream

Zum ersten Mal ist sie mir letztes Jahr im Frühsommer durch Sarah Britton über den Weg gelaufen. Socca. Ein Wort, so unbekannt und exotisch in meinen Ohren. Sarah hatte gerade ihr erstes Buch veröffentlicht und als begeisterte Leserin ihres Blogs bin ich zur Buchpräsentation hier in Berlin gefahren. Und es gab Socca.

Liebling des Sommers: Mediterraner Kartoffelsalat

Liebling des Sommers: Mediterraner Kartoffelsalat

Ob wir uns nun auf den Weg machen zu einem Ort unserer Träume oder uns den Alltagsabenteuern stellen, eigentlich wissen wir alle nicht, was hinter der nächsten Straßenbiegung unseres Lebens auf uns wartet. Ob es Täler sind oder Berge, Regen oder Sonnenschein. Aber was wir in der Hand haben, ist der Proviant mit dem wir uns auf unsere Reise begeben. Der Koffer, den wir mitnehmen, ist der Schlüssel bei jedem Schritt, den wir gehen. Also überlege dir mit Bedacht, was in deinen Koffer kommt, damit du dein Ziel gut erreichst. Welche Gedanken dürfen dich begleiten? Welche Gewohnheiten dürfen mitkommen? Welche Menschen sollen deine Gefährten sein? Welche Worte willst du unterwegs lesen und welches Essen tut dir gut?

Daily Delicious: Lauwarmer Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze

 Rezept lauwarmer Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze / THE.WAITRESS. Blog

Rezept lauwarmer Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze / THE.WAITRESS. Blog

Letzte Woche Freitag hat der Herbst in Berlin Einzug gehalten. Der Spätsommer drehte tagsüber mit goldenen 25 Grad noch einmal eine Ehrenrunde und übergab dann in den Abendstunden entspannt das Zepter an seinen Nachfolger. Ich saß nach einem wunderschönen gemeinsamen Abendessen mit meinen Nachbarn unter den Bäumen in unserem Innenhof als der Regen leise begann. Tropfen für Tropfen fiel er auf das Blätterdach, hüllte uns ein und begrüßte mit uns die kommende Jahreszeit. Schöner als eingekuschelt in meine Lieblingsstrickjacke, in wunderbarer Gesellschaft und im leichten Schein der Kerzen hätte der Herbst nicht beginnen können.

Herbst, das ist für mich: warmer Crumble mit einem großen Löffel Vanilleeis, eine dampfende Schüssel Suppe, auf meinem Sofa zwischen dicken Decken und Kissen in einem guten Buch versinken, gemütliche Filmabende mit Freunden oder lange Spaziergänge durch den bunten Wald, das Gefühl von meinem Lieblingsschal auf der Haut, eine Tasse Chai oder Goldene Milch, den kühlen Rauhreif am Morgen einatmen, die Kastanien in der Jackentasche, das erste Mal Kürbis und immer wieder Kerzen...

Damit der Abschied vom Sommer, den ich mindestens genauso liebe (vielleicht sogar noch ein bisschen mehr), ganz leicht fällt, habe ich in letzter Zeit sehr oft meinen Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze gemacht. Die Minze und der Feta sind noch eine kleine Erinnerung an die Leichtigkeit und Frische des Sommers, während der Salat selbst mit seinen wärmenden Gewürzen ein wunderbarer Auftakt für die gemütliche Jahreszeit ist. Im Handumdrehen gekocht und noch lauwarm serviert, schmeckt er köstlich und ist ein wahrer Alltagsheld.

 Rezept für lauwarmen Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze / THE.WAITRESS. Blog

Rezept für lauwarmen Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze / THE.WAITRESS. Blog

Lauwarmer Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze

Author:

Theresa - THE.WAITRESS.

Ingredients

  • 1 Handvoll Mandelblättchen

  • 1 kleine Zwiebel

  • ca. 150 g Möhren (2-3)

  • ca. 220 g gekochte Kichererbsen (selbst gekocht oder aus dem Glas)

  • 1 Handvoll Minze

  • 1/2 Stück Feta

  • 1 EL Kokos- oder Erdnussöl (oder ein anderes gut erhitzbares Öl)

  • 1 TL Garam Masala Gewürz

  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma

  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • etwas Olivenöl und Zitronensaft

Instructions

  1. Mandelblättchen in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun rösten, dann zur Seite stellen und abkühlen lassen.

  2. Zwiebel schälen und fein würfeln. Möhren waschen, ggf. schälen und in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Kichererbsen abgießen, in einem Sieb unter fließendem Wasser durchspülen und abtropfen lassen.

  3. Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stielen zupfen. Feta würfeln oder einfach mit den Händen in kleinere Stücke zerbröseln.

  4. Das Öl in einer Pfanne zerlassen. Die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze für ca. 2 Minuten andünsten, dann die Möhrenscheiben dazugeben und für ca. 5 Minuten anbraten. Dabei immer wieder rühren.

  5. Kichererbsen und Gewürze dazugeben, alles gut verrühren und für weitere 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten.

  6. Vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer, etwas Olivenöl und frischem Zitronensaft abschmecken. Mit den Mandelblättchen, der Minze und dem Feta vermischen und noch lauwarm genießen.

3.5.3208

 Rezept Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze / THE.WAITRESS. Blog

Rezept Kichererbsensalat mit Möhre, Feta und Minze / THE.WAITRESS. Blog

Ich wünsche euch einen herrlichen Start in den Herbst mit ganz vielen Wohlfühlmomenten, goldenen Sonnenstrahlen und einem Lächeln im Gesicht!

Bon appétit!

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Endlich! Sommerrollen mit Erdnussdip

Endlich! Sommerrollen mit Erdnussdip

Dieser wunderschöne September ist ein Geschenk! Mit seinen hochsommerlichen Temperaturen ermöglicht er es sogar, dass ihr noch vor Wintereinbruch in den Genuss meines Rezeptes für Sommerrollen kommt! Kalendarisch betrachtet, sind es wohl eher Spätsommerrollen, aber wir wollen da mal nicht so kleinlich sein.

Mein Rezept für den allerbesten veganen Kartoffelsalat

Mein Rezept für den allerbesten veganen Kartoffelsalat

Es gibt nichts, das auf keinem Partybuffet und bei keiner Grillsause fehlen darf wie Kartoffelsalat. Die Frage, was ein guter Kartoffelsalat ist, lässt die Meinungen immer wieder auseinandergehen und scheidet die Geister. Den besten macht selbstverständlich meine Mutter. Gut, dass wir das gleich zu Beginn geklärt hätten, denn so müssen wir die Debatte ob nun mit Öl, Mayonnaise oder Joghurt-Sauce nicht weiter vertiefen. Und was noch besser ist, die Frage nach dem allerbesten veganen Kartoffelsalat kann ich euch auch gleich beantworten und das Rezept dafür gibt's gratis dazu. Erstklassiger LeserInnenservice hat hier schließlich oberste Priorität!

Daily Delicious: Quinoa-Tabouleh mit Mango und Minze

Daily Delicious: Quinoa-Tabouleh mit Mango und Minze

Dieses Gefühl, wenn die Zeit in der Hitze stillzustehen scheint, die Stadt die Luft anhält und mich auf dem Weg durch die Straßen ein Windhauch streift. Innerhalb von Sekunden beamt es mich in den Süden Frankreichs und in längst vergangene Sommerurlaube im Languedoc-Roussillon. Nirgendwo weht der Wind für mich so berührend an einem heißen Sommertag wie in der Region um Montpellier, nirgendwo würde ich mich lieber hinbeamen lassen. Ich würde auf einem von Platanen gesäumten Marktplatz entlangschlendern und für den Tag am Strand etwas Proviant einkaufen. Mit der charmanten Verkäuferin plaudern, die die saftigsten Pfirsiche anbietet und mir am Stand nebenan noch eine Portion von dem köstlichen Tabouleh mitnehmen.

Daily Delicious: Bunte Gemüse-Frittata mit Quinoa

Daily Delicious: Bunte Gemüse-Frittata mit Quinoa

Am Wochenende hat der Frühling endlich mal gezeigt, was so in ihm steckt! Strahlender Sonnenschein, milde Temperaturen, blühende Sträucher und Büsche so weit das Auge reicht. Für mich das schönste Ostergeschenk - und ein toller Auftakt für die kommenden, wärmeren Monate. Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder im Tshirt aus dem Haus zu gehen, den Picknickkorb für lange Abende im Park zu packen oder über den Wochenmarkt zu schlendern und in der Fülle an Gemüse- und Obstsorten zu schwelgen. Und ich bekomme ich Lust, den deftigen Currys und Suppen eine Auszeit zu gönnen und leichte, bunte Gemüsegerichte zu genießen.

Daily Delicious: Chickpea Scramble oder veganes Kichererbsen-Rührei

Daily Delicious: Chickpea Scramble oder veganes Kichererbsen-Rührei

Lieblingsrezepte lauern überall, aber auf Foodblogs ist die Chance besonders groß, dass man dem ein oder anderen über den Weg läuft. So geschehen mit einem neuen Favoriten aus meiner DAILY DELICIOUS Reihe: dem Chickpea Scramble. Es ist mir bei Katharina über den Weg gelaufen, deren Herz es bereits im Sturm erobert hatte. Katharina wiederum hat das Rezept bei Fettle Vegan entdeckt und ich bin 1. froh, dass sie es dort gefunden und 2. darüber gebloggt hat. So hat das Rezept in einer leicht abgewandelten Variante erst den Weg auf meinen Teller und dann auch in mein Herz gefunden.

Kürbispuffer mit Kräuterquark und Pflaumen-Chutney

Kürbispuffer mit Kräuterquark und Pflaumen-Chutney

Kürbis. Bevor es hier auf dem Blog winterlich und weihnachtlich zugeht, kommt das Herbstgemüse schlechthin noch einmal in einem meiner allerliebsten Herbstgerichte auf den Tisch: Kürbispuffer. Nachdem sich diese sogar bereits im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bewähren durften, darf das Rezept auch an dieser Stelle selbstverständlich nicht fehlen. Nicht, dass noch jemand diese köstlichen Puffer verpasst. Nicht auszudenken!

Frühsommersalat mit ofengerösteten Radieschen, Spargel und Minze für schmecktwohl

 ZU GAST BEI SCHMECKT WOHL

ZU GAST BEI SCHMECKT WOHL

"Das Wunderbarste am Internet sind die Menschen darin." hat Fee vor ein paar Wochen geschrieben. Ja, dachte ich beim Lesen, das bringt es auf den Punkt. Hier im Internet tummeln sich wie überall im Leben die verschiedensten Menschen, alles ist dabei. Wirklich jeder kann seinen Senf dazugeben. Das kann man finden, wie man will. Ich finde es, was das Foodbloggen betrifft, großartig! Seit ich mich in der Blogosphäre herumtreibe, lerne ich immer wieder unfassbar inspirierende Menschen kennen. Aus allen vier Himmelsrichtungen, aus großen Städten oder kleinen Dörfern. Den meisten wäre ich vermutlich im Leben 1.0. nie über den Weg gelaufen. Da ist zum Beispiel die liebe Steffi aus Osnabrück, die uns auf ihrem Blog "schmecktwohl" mit den spannendsten kulinarischen Kreationen beglückt. In Osnabrück war ich noch nie, aber zu schmecktwohl ist es glücklicherweise nur ein Katzensprung. Steffi ist gerade fleißig damit beschäftigt ihre Masterarbeit zu schreiben und hat sich für diese arbeitsintensive Zeit Unterstützung auf ihren Blog geholt. Zusammen mit ein paar anderen Bloggern habe ich die Ehre und das Vergnügen Steffi einen Besuch abzustatten und siehe da, heute ist es soweit! Als Stärkung für ihr Jahresprojekt habe ich Steffi einen lauwarmen Frühsommersalat mit ofengerösteten Radieschen, grünem Spargel, Minze und Schwarzkümmel mitgebracht. Das Rezept könnt ihr hier bei Steffi nachlesen - und am besten gleich noch die Gelegenheit nutzen, um eine Runde auf ihrem wunderschönen Blog zu stöbern! Viel Spaß dabei!

Bon appétit!

Sommer pur: Ratatouille à la Rémy

 Rezept für ein sommerliches Ratatouille Thewaitress Foodblog

Rezept für ein sommerliches Ratatouille Thewaitress Foodblog

Geschmack und Aromen vermögen wie nichts anderes Kindheitserinnerungen zu wecken. Sei es ein selbstgemachtes Apfelmus, ein liebevoll gestampftes Kartoffelpüree oder die fluffigen Pfannkuchen der Großmutter. Ein kleiner Bissen und schon werden wir zurückgebeamt. Sind wieder 5 Jahre alt und naschen heimlich vom unwiderstehlich leckeren Kuchenteig. Wer glaubt, Zeitreisen sind heutzutage nicht möglich, sollte sich sein Lieblingsgericht aus Kindertagen von seiner Mutter (oder jemand anderem qualifizierten) kochen lassen und probieren. Das funktioniert!

 Rezept für ein abgewandeltes Confit Byaldi Thewaitress Blog

Rezept für ein abgewandeltes Confit Byaldi Thewaitress Blog

Und wie gut das funktioniert, wissen wir alle spätestens seit Rémy im Jahr 2007 ein umwerfend gutes Ratatouille gekocht hat. Rémy, wer war das doch gleich? Na? Das ist die charmante und überaus kulinarisch begabte Ratte aus dem Pixar-Film "Ratatouille". In diesem Film zaubert Rémy das traditionelle Bauerngericht aus dem Süden Frankreichs und erobert so das Herz des unsympathischen Restaurantkritikers Ego (welch geniales Wortspiel!) wie das der Zuschauer.

Nicht nur der kleine Ego hat bei seiner Mutter im Ratatouille-Genuss geschwelgt, auch bei mir hat dieses einfache und schlichtweg köstliche Gericht immer eine Rolle gespielt. Und seit ich die wunderschön geschichtete Version von Rémy gesehen habe, wollte ich dieses Gericht, das sonst meist in der Pfanne zubereitet wird, im Ofen backen. Das Gemüse in Scheiben gehobelt, versteht sich. Würfeln kommt da nicht in Frage.

 Rezept für ein ofengebackenes Ratatouille à la Remy

Rezept für ein ofengebackenes Ratatouille à la Remy

Spätestens als dann Dani und Michael von dem großartigen Blog Flowers on my plate kleine Ratatouilles mit Salbeipolenta gekocht haben, hat sich die Idee hartnäckig in mir festgesetzt. Ich habe etwas recherchiert und bin alsbald auf Confit Byaldi gestoßen. Das ist ein naher Verwandter des Ratatouilles, quasi die gehobenere Version, in der das Gemüse feingehobelt und geschichtet im Ofen gegart wird. Dazu gehört unweigerlich eine Piperade, eine Tomatensauce mit gerösteter Paprika. Da Paprika bei mir (genauso wie bei Dani) nur in seltenen Fällen in Rezepten auftaucht, habe ich mich entschieden, einfach meine liebste Tomatensauce zu kochen und das Gemüse darüber zu schichten. Einfache und gute Zutaten verbinden sich so zu einem deliziösen Gericht, dem Ratatouille à la Rémy. Genau das richtige für laue Sommerabende, wie sie hoffentlich noch ganz viele vor uns liegen.

Ratatouille à la Rémy

Recipe Type

:

2 Personen

Author:

Theresa

Ingredients

  • 1 kleine Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • 2 EL Olivenöl

  • 1 Dose stückige Tomaten (à 400 g)

  • 1 EL Balsamico-Essig

  • 1/2 TL getrocknete Kräuter der Provence

  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • -

  • 1 kleine Aubergine

  • 1 mittelgroße Zucchini

  • 2-3 Roma-Tomaten

  • etwas frischer Rosmarin und Thymian

  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • -

  • optional: etwas Mozzarella, Feta oder Parmesan

Instructions

  1. Zuerst wird die Tomatensauce zubereitet. Dafür die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch dazugeben und bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten glasig dünsten.

  2. Mit den stückigen Tomaten ablöschen. Den Balsamico und die Kräuter der Provence unterrühren und die Sauce bei leicht geöffnetem Deckel ca. 10 Minuten sanft köcheln lassen. Zum Schluss mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

  3. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

  4. Das Gemüse für das Ratatouille waschen. Die Aubergine und die Zucchini entweder in schmale Scheiben hobeln oder mit einem Messer in feine Scheiben schneiden. Die Tomaten ebenfalls in Scheiben schneiden.

  5. Die Tomatensauce in eine kleine runde Auflaufform geben, gleichmäßig verteilen und das Gemüse kreisförmig hineinschichten. Mit etwas frischem Rosmarin und Thymian sowie mit Salz und Pfeffer würzen.

  6. Mit Backpapier oder Alufolie abdecken und das Ratatouille für 30 Minuten auf mittlerer Schiene garen. Nach 30 Min. das Papier entfernen. Wer mag, kann jetzt etwas Feta oder Mozzarella darüber streuen. Das Ratatouille nochmals 30 Min. ohne Abdeckung garen und lauwarm genießen.

Notes

Dazu passt frisches (Dinkel)Baguette, Ciabatta, etwas gekochte Hirse oder Couscous.

3.3.3077

 Ratatouille mit Baguette The.Waitress. Blog

Ratatouille mit Baguette The.Waitress. Blog

Welche Gerichte wecken bei euch Kindheitserinnerungen?

Bon appétit!

* Die Auflaufform auf den Fotos stammt von Kahla und wurde mir freundlicherweise vom Onlineshop Connox zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Let the food be your medicine: Salat mit Süßkartoffel, Kichererbsen, Spinat und Zitronen-Tahini-Dressing

Süßkartoffeln. Immer wieder Süßkartoffeln. Ich bekomme einfach nicht genug und bin was Süßkartoffeln betrifft, definitiv ein großer Globalisierungs-befürworter. Gedankt sei demjenigen auf ewig, der sie in die nördlichen Gefilde gebracht hat. Im grauen Berliner Januar Winter bringe ich sie besonders gerne auf den Teller. Für ein bisschen Farbe und natürlich für den Genuss, der hat schließlich oberste Priorität!

Rezept leckerer Wintersalat mit Süßkartoffel Zitronenbaiser Foodblog

Heute darf die Süßkartoffel in einem Salat mit Kichererbsen, Spinat, Naturreis und einem herrlichen Zitronen-Tahini-Dressing glänzen. Und das kann sie ganz vortrefflich!

In diesem Wintersalat (der sich ausnahmsweise auch wunderbar zu anderen Jahreszeiten genießen lässt) kommen tolle, gesunde Zutaten zusammen. Allen voran, ich erwähnte es bereits, natürlich die Süßkartoffel, die als eines der nährstoffreichsten Gemüse gilt, dicht gefolgt von Kichererbsen, die für den pflanzlichen Eiweißanteil sorgen und Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink und Folsäure mitbringen. Naturreis sättigt langanhaltend und gibt uns viel Energie. An seine Seite gesellt sich frischer junger Spinat, der unsere kleinen körpereigenen Kraftwerke, die Mitochondrien, auf Vordermann bringt, das Immunsystem und die Knochengesundheit stärkt und vollgepackt ist mit Eisen, Kalzium, Magnesium, Folsäure und Vitamin B6 und C. Doch damit nicht genug: getoppt wird alles (im wahrsten Sinne des Wortes) mit Hanfsamen, Sonnenblumenkernen, frischer Petersilie und einem fantastischen Zitronen-Tahini-Dressing.

Was die Hanfsamen betrifft, jetzt bitte keine falschen Hoffnungen bezüglich der Wirkung! Wenn jemand einen Rausch erlebt, so sind das eure Körperzellen, die sich über die kleinen Wunderkörner freuen. Sie sind reich an Ballaststoffen, Calcium, Magnesium, Eisen, Vitamin E, Vitamin B6 und B1 sowie eine hochwertige Quelle für essentielle Fettsäuren. Die Sonnenblumenkerne sind wie die Kichererbsen, reich an Protein (mehr als in Eiern oder Milchprodukten!), enthalten Pektin, das hilft Gifte und Schwermetalle aus dem Körper zu schleusen und strotzen vor Kalzium, Magnesium, den Vitaminen A, B, D, E und K, sowie Zink, Mangan und Omega-3- und -6-Fettsäuren. Petersilie ist eines der bekanntesten Küchenkräuter und darf trotzdem oft nur als Dekoration auf dem Teller landen. Ein fataler Fehler! Sie ist eine kleine Vitalstoffbombe! Sie erfreut uns mit einer ganzen Bandbreite an Vitaminen und Spurenelementen und wirkt entzündungshemmend, belebend, verdauungsunterstützend und stärkt Herz und Niere. Und das Dressing? Ist naturalemente auch hervorragend für unseren Körper - Sesam bringt ordentlich Kalzium mit, Zitronensaft und Apfelessig entsäuern und Olivenöl ist antioxidativ und hat ebenfalls wertvolle Fettsäuren im Gepäck.

Wer hätte gedacht, dass so viel Tolles in diesem Salat steckt?! Eigentlich sieht er ja ganz harmlos aus... Für 2 große Portionen Wintersalat benötigt ihr:

120 g Natur Langkornreis (oder einen anderen Reis eurer Wahl) 1 mittelgroße Bio-Süßkartoffel 1 EL Olivenöl 1/2 TL Kurkuma (was Kurkuma so besonders macht, könnt ihr hier nachlesen) Salz & Pfeffer 100 g Kichererbsen (gekocht, aus dem Glas*) 1 Handvoll Babyspinat 1/2 Bund Petersilie 1 EL Hanfsamen (gibt es im Reformhaus und im Bioladen) 1 EL Sonnenblumenöl

Für das Dressing: 2 EL frisch gepresster Zitronensaft 1 EL Tahini (Sesampaste) 1 EL Bio-Apfelessig 1 EL Ahornsirup 1 TL (Dijon)Senf 1 EL Olivenöl, am besten kalt gepresst Und so geht's:

1) Den Reis in einem Sieb gründlich abwaschen und abtropfen lassen. Die doppelte Menge Wasser mit etwas Salz in einem Topf zum Kochen bringen, den Reis unterrühren und die Herdplatte dann auf die niedrigste Stufe stellen. Den Reis bei geschlossenem Deckel ca. 45 Minuten oder nach Packungsanweisung garen.

2) Die Süßkartoffel gründlich waschen und anschließend in ca. 2 cm große Stücke schneiden. In einer Schüssel Olivenöl, Kurkuma und etwas Salz und Pfeffer verrühren, dann die Süßkartoffelwürfel dazugeben und alles gut vermischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffelwürfel gleichmäßig auf dem Blech verteilen.

3) Die Kichererbsen in ein Sieb geben, gründlich mit Wasser abspülen und abtropfen lassen. Den Spinat und die Petersilie separat waschen und jeweils trocken schütteln. In einer kleinen Pfanne ohne Fett die Hanfsamen und die Sonnenblumenkerne goldbraun rösten. Dabei gut aufpassen, sie verbrennen leicht! Dann beiseite stellen und abkühlen lassen.

4) Nach ca. 20 Minuten Garzeit vom Reis die Süßkartoffeln in den Ofen schieben und ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen bis sie weich, aber nicht matschig sind.

5) Die Petersilie grob hacken. Alle Zutaten für das Dressing in eine kleine Schüssel geben und gut verrühren.

6) Wenn der Reis und die Süßkartoffeln fertig sind, alle Zutaten bis auf die Kerne in eine große Schüssel geben und gut mit dem Dressing vermengen. Den Salat auf Tellern anrichten und mit der Körnermischung bestreuen. Am besten direkt lauwarm genießen!

Bon appétit!

* mit den übrigen Kichererbsen könnt ihr z.B. leckeren Hummus machen!

 

Kleines, feines Sommer-Salatglück: Hirse mit Erdbeeren, Blaubeeren, Rucola und Mandeln

Der Sommer hat sich in den letzten Tagen etwas zurückgezogen. Aber glaubt mir, er verschnauft nur kurz, um dann mit neuer Energie, strahlendem Sonnenschein, traumhaft hohen Temperaturen und einem Lächeln auf den Lippen wiederzukommen. Und dann lassen wir es uns so richtig gutgehen!

Dann? Wieso erst dann, wenn wir uns auch heute schon so richtig verwöhnen können? Jetzt und hier. Die Beine hochlegen, in eine gemütliche Decke einkuscheln, ein gutes Buch lesen, genüsslich eine Tasse Tee trinken, mal wieder eine liebe Freundin anrufen oder gleich auf einen leckeren leichten Hirsesalat einladen. Warum nicht? Sollten an dieser Stelle Gedanken aufploppen wie "Ich muss aber noch für das Wochenende einkaufen.", "Die Wäsche muss aber noch gemacht werden.", "Ich muss aber noch unfassbar viel von meiner To-Do-Liste abarbeiten", ... schlagen wir sie mit einem locker lässigen "Na, und?" in die Flucht! Na, und? Dafür ist später auch noch Zeit und frisch erholt lässt sich so manche Herausforderung gleich viel leichter bewältigen.

Die Idee für diesen Salat verdanke ich einem Kochbuch - verrückt, oder? Aber in diesem Fall war es nicht ganz so, wie man vermuten könnte. Ich habe einen Quinoa-Erdbeer-Salat aus dem besagten Buch nachgekocht und fand ihn, nun ja, nicht weiter bemerkenswert. So habe ich an dem Rezept getüftelt, bis eine genießbare Version dabei herausgekommen ist. Vom Ursprungsrezept geblieben sind nur die Erdbeeren. Na, und? ;) Dazugekommen sind so schöne Zutaten wie Hirse, Blaubeeren, Mandeln, Rucola, Minze und Mozzarella.

Für 2 Portionen sommerlichen Hirsesalat benötigt ihr:

100 g Hirse 50 g Mandeln 100 g Blaubeeren 250 g Erdbeeren 50 g Rucola ein paar Stängel Minze evtl. 1 Kugel Mozzarella oder etwas Feta 4 EL Olivenöl 1-2 EL dunklen Balsamico-Essig 1 TL Agavendicksaft oder Honig ein paar Spritzer Zitronensaft Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer

Und so geht's:

1) In einem Topf ca. 200 ml (oder Menge nach Packungsanweisung) leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Die Hirse einrieseln lassen und 5 Minuten köcheln lassen. Danach von der Herdplatte nehmen und zugedeckt weitere 10 Minuten ausquellen lassen.

2) In der Zwischenzeit in einer beschichteten Pfanne ohne Fett die Mandeln rösten, bis sie beginnen zu duften. Beiseite stellen und abkühlen lassen, danach grob hacken.

3) Die Blaubeeren und die Erdbeeren waschen. Die Erdbeeren dann putzen, entstielen und vierteln. Den Rucola ebenfalls waschen und trocken schütteln. Die Minzeblätter von den Stielen zupfen und kleinschneiden. Den Mozzarella (oder Feta) würfeln.

4) Für das Dressing 4 EL gutes Olivenöl, 1-2 EL Balsamico-Essig (je nachdem wie intensiv ihr es mögt), 1 TL Agavendicksaft und etwas Salz und Pfeffer gut verrühren. Das Dressing in die Hirse geben und alles gut vermischen. Dann die restlichen Zutaten zugeben und den Salat nochmals gut vermengen. Zum Abschluss noch einmal kurz abschmecken und den Salat ggf. mit noch etwas Salz und Pfeffer und ein paar Spritzern Zitronensaft krönen. So schnell, so einfach, so gut!

Ich wünsche euch ein herrlich leichtes Wochenende! Nicht vergessen, heute ist Sommersonnenwende und wir feiern den längsten Tag des Jahres! Bon appétit!

Wintersalat, Klappe, die Zweite: Feldsalat mit Blutorangen, Halloumi und gerösteten Champignons

Dieser Salat hat es in die Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm geschafft! Zumindest in einer leicht abgewandelten Variante. Es liegt ja auch auf der Hand, warum er so berühmt wurde und die Mutter von Rapunzel süchtig danach war. Feldsalat ist wunderbar wandelbar, reich an Eisen und hat dann Saison, wenn es weit und breit nur Kohl gibt.

Rezept für Feldsalat mit Blutorangen, Halloumi und gerösteten Champignons / THE.WAITRESS. Blog
Da ich mich an Rot-, Weiß- und Grünkohl ziemlich schnell satt sehe (und esse) und ab und an eine Alternative zu meinem liebsten Wintersalat brauche, greife ich nun regelmäßig zu Feldsalat aka Ackersalat, Mäuseöhrchensalat, Nüsschen, Sonnenwirbele, Vogelsalat. Wer hätte gedacht, dass dieser Salat so viele Namen hat?!

In meinem Salat gehen die Rapunzeln eine Liaison mit fruchtigen Blutorangenfilets, knusprigen Champignons und Halloumiwürfeln ein. Die Blutorangen schmecken nicht nur wunderbar fruchtig, sie erleichtern es durch ihr Vitamin C auch noch, dass der Körper das pflanzliche Eisen des Feldsalats besser aufnehmen kann.

Feldsalat mit Blutorangen, Halloumi und gerösteten Champignons
Author: Theresa - THE.WAITRESS.
Ingredients
  • 2 Blutorangen
  • ca. 150 g braune Champignons
  • 2 EL Sojasauce
  • 200 g Halloumi
  • 200 g Feldsalat
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Akazienhonig (oder ein anderer Honig eurer Wahl)
  • Natives Olivenöl
  • Salz & frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer
Instructions
  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Blutorangen mit einem Messer schälen. Dabei alles Weiße entfernen und im Anschluss mit einem scharfen Messer die Filets heraustrennen. Das geht am besten über einer Schüssel, so könnt ihr den Orangensaft gut auffangen. Die Filets in ein Sieb geben und den Saft ebenfalls auffangen.
  3. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit der Sojasauce vermengen bis alle Pilzscheiben gut benetzt sind.
  4. Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Champignons gleichmäßig mit etwas Abstand darauf verteilen. Auf mittlerer Schiene ca. 15-20 Minuten im Ofen rösten, bis die Pilze kross sind. (Dabei immer mal wieder einen Blick in den Ofen werfen, zwischen kross und verbrannt liegt manchmal nur ein kurzer Augenblick ;))
  5. Den Halloumi würfeln und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun braten, dann zur Seite stellen.
  6. Den Feldsalat waschen, trocken schleudern und in eine Salatschüssel geben.
  7. Für die Blutorangen-Vinaigrette 2 EL Blutorangensaft, 1 EL Zitronensaft und 4 EL Olivenöl verrühren. Den Senf und den Honig ebenfalls unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles nochmals gründlich verquirlen.
  8. Die Orangenfilets und die Champignons zum Feldsalat geben und alles mit der Vinaigrette vermischen. Mit den Halloumiwürfeln bestreuen und directamente genießen.
Wintersalat: Feldsalat mit Blutorangen, gerösteten Champignons & Halloumi / THE.WAITRESS. Blog

Bon appétit!

Gegen den Festtagsbraten-Verdruss: Rezept für meinen liebsten Wintersalat

Heidewitzka, es ist schon wieder soweit, das Weihnachtsfest steht vor der Tür und mit ihm ein kulinarischer Höhepunkt nach dem anderen. Gänsebraten, Orangenente, Rouladen, Kartoffelsalat mit Wienerwürstchen - meistens geht es deftig und herzhaft zu. Doch Fleisch ist kein Gemüse. Es kann ganz erlösend sein, wenn zur Abwechslung ein frischer Salat auf dem Tisch steht.

Salat ist nicht gleich Salat. Während ich im Sommer leichte, fruchtige Varianten wie den Melonen-Gurken-Feta-Salat bevorzuge, darf es im Winter etwas opulenter und reichhaltiger sein. Zeit für einen richtigen, guten und gesunden Wintersalat. Meinen liebsten im Moment. Für 4 Portionen vom Wintersalatglück benötigt ihr:

1 kleinen Bio-Hokkaidokürbis 1 Granatapfel 1 Avocado 1 Packung Feta und/oder Mozzarella 1 Kopfsalat eurer Wahl (+ evtl. etwas Rucola, Babyspinat,...) 3 EL Sonnenblumenkerne Olivenöl Balsamico-Essig 1 TL Honig 1 TL Senf (mittelscharf) Meersalz frisch gemahlener Pfeffer

1) Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

2) Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, den Strunk und die Kerne entfernen. Danach in Streifen und anschließend in ca. 2x2 cm große Stücken schneiden.

3) In einer Schüssel die Kürbisstücke mit ca. 2 EL Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer vermengen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen ca. 25 Minuten backen.

4) Für den Granatapfel eine ausreichend große Schüssel mit lauwarmem Wasser füllen. Den Granatapfel kurz auf der Arbeitsfläche mit etwas Druck von den Händen hin- und herrollen, dann lösen sich die Kerne im Anschluss leichter. Den Granatapfel in der Schüssel unter Wasser halbieren, die Kerne herauslösen und abtropfen lassen. (Durch das Herauslösen unter Wasser vermeidet ihr, von oben bis unten rote Spritzer abzubekommen und jegliche Verwechslung mit einem Vampir ist von vornherein ausgeschlossen. Außerdem fallen die Kerne nach unten und die feinen Membranen steigen nach oben, so dass sich beides leichter trennen lässt.)

5) Die Avocado schälen und würfeln. Den Feta und/oder Mozzarella ebenfalls würfeln. Den Salatkopf in kleinere Blätter zupfen, waschen und mit Hilfe der Salatschleuder trocknen.

4) In einer Pfanne ohne Öl die Sonnenblumenkerne auf dem Herd vorsichtig rösten. Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

5) Die Salatblätter in eine große Schüssel geben und mit den Granatapfelkernen, der Avocado, dem Käse und dem Kürbis vermengen. Aus 3 EL Olivenöl, 1 El Balsamico-Essig, Honig, Senf und Salz und Pfeffer ein Dressing mischen und ebenfalls mit dem Salat vermischen. Zum Schluss die Sonnenblumenkerne darübergeben.

Mit meinem Wintersalat wage ich ein Experiment und mache beim Kochbuch-Wettbewerb des Rundum-Blogs von Otto mit. Noch bis zum 5. Januar 2014 kann jeder, der gerne kocht und bloggt, mit einem Rezept samt Fotos bei diesem Blog-Event in den Lostopf springen und Teil eines limitierten Kochbuchs werden. Ich bin gespannt, ob es klappt!

Bon appétit!  Habt ein wunderbares, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Spätsommerfreude: Feigensalat à la Jamie

Jamie Oliver betitelte ihn einst als "the easiest, sexiest salad in the world". Leicht zu machen, ist er auf jeden Fall, sein Feigensalat, aber sexy? Ein Salat? Nun, das muss jeder selbst entscheiden, aber so viel sei gesagt: er ist verführerisch lecker. Jedes Jahr auf Neue freue ich mich auf die Feigenzeit, damit ich Jamie wieder die Ehre erweisen und den wunderbar einfachen Salat genießen kann. Er ist das perfekte Spätsommeressen, noch sommerlich frisch und gleichzeitig die Seele wärmend.

Für das Feigenglück à la Jamie benötigt ihr für 4 Personen:

4 Feigen (am besten Bio) 4 Scheiben Parmaschinken eine Handvoll Basilikumblätter ca. 100 g Feta Saft einer Zitrone (ca. 3 EL) 6 EL bestes Olivenöl 1 EL Honig Salz und Pfeffer

1) Die Feigen waschen, vorsichtig trocken reiben und von oben einschneidend vierteln, dabei aber nicht ganz durchschneiden.

2) Dann die Feigen mit den Fingern etwas auseinanderdrücken, um jede Feige eine Scheibe Parmaschinken wickeln und etwas Feta hineinbröseln.

3) Die Basilikumblätter waschen, trocken tupfen und kleingezupft über die Feigen geben.

4) Aus Zitronensaft, Olivenöl, Honig, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ein Dressing rühren und über die Feigen träufeln.

Et voilà, das war es schon! Der Salat ist eine großartige Vorspeise und lässt sich auch sehr gut mit Mozzarella (wie im Originalrezept) oder mit Ziegenfrischkäse variieren.

Bon appétit!

Lasst es euch schmecken und habt eine schöne, nicht allzu graue Woche!