Suppen & Eintöpfe

Kürbisrisotto mit Salbei und Parmesan

Kürbisrisotto mit Salbei und Parmesan

In den letzten Tagen haben die Bäume hier in Berlin begonnen, sich Blatt für Blatt zu verfärben. Jedes Jahr ist es ein wunderschönes Schauspiel, dem ich halb freudig, halb wehmütig zusehe. Der Herbst ist da, daran gibt es längst keinen Zweifel mehr. Die Tage sind kürzer, wenn morgens der Wecker klingelt, ist es noch dunkel und auf den Wiesen glitzert der Raureif. Meine kuschlige Strickjacke mit dem weichen Fell an der Innenseite ist wieder meine Lieblingsgesellschaft im Home Office und statt einer einzelnen Tasse koche ich mittlerweile wieder kannenweise Tee. Wohlig warm darf es jetzt sein und gemütlich so oft wie es geht. Dieses hyggelige Gefühl, das seit einigen Jahren ziemlich angesagt ist, mache ich mir am liebsten mit Kerzenlicht und herrlich leckerem Soulfood. Sobald es im Herbst kühler wird, ist Risotto dafür ein großer Anwärter. Denn Risotto ist nicht nur Soulfood, sondern auch Slowfood par excellence. Nichts ist für mich so entspannend, wie das Kochen eines Risottos. Das geht nicht zwischen Tür und Angel und das soll es auch gar nicht. Hier ist ganz klar der Weg das Ziel - auch bei dem köstlichen Kürbisrisotto, das ich euch heute mitgebracht habe. 

Daily Delicious: Mein goldenes Linsen-Dal

Daily Delicious: Mein goldenes Linsen-Dal

Manchmal überrascht es mich selbst – ich probiere ein neues Rezept aus und plötzlich findet es ständig seinen Weg auf meinen Teller. So geschehen mit meinem Linsen-Dal, das ich in den vergangenen Wochen verblüffend oft und gerne gekocht habe. Mit seiner herrlich goldenen Farbe zaubert es eine willkommene Abwechslung in die eher grauen Februartage und dank seiner wärmenden Gewürze sorgt es für ein genüsslich wohliges Gefühl im Bauch. Perfekt für den Winter und als Stärkung für #40TageSorgenfrei, mein Projekt für die diesjährige Fastenzeit.

Dal ist neben Curry ein traditionelles Gericht der indischen Küche und wird aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen oder Bohnen zubereitet. Dadurch liefert es eine Menge pflanzliches Eiweiß und ist ungemein nährend. Was mir daran allerdings noch besser gefällt: Es lässt sich im Handumdrehen zubereiten, ist quasi schnell und unkompliziert in einem und darüber hinaus unbegrenzt und je nach Kühl- und Küchenschrankvorrat variierbar.

Seelenwärmer für kalte Tage: Meine 5 liebsten Suppen- und Eintopfrezepte

Seelenwärmer für kalte Tage: Meine 5 liebsten Suppen- und Eintopfrezepte

Eine Schüssel Suppe ist wie eine weiche Decke, die man sich an kalten, grauen Wintertagen um die Schultern legt. Schützend und wärmend. Ein Gefühl von Geborgenheit, in das man sich löffelweise hineinkuscheln kann. Das Beste vom Einfachen und Guten. Immer wieder schenkt Suppe uns einen satten Bauch, ein zufriedenes Lächeln und ein wohliges Ankommen zwischen all den Alltagswichtig- und -nichtigkeiten. Und manchmal entführt sie uns sogar in längst vergessene Kindheitstage an den Tisch der geliebten Großmutter oder lässt uns mit verführerischen Aromen von fernen, exotischen Welten träumen. Suppe beglückt uns mit Momenten im Hier und Jetzt und davon kann man doch nie genug haben, oder? Für die kalten Wintertage habe ich dir deshalb meine 5 liebsten Suppen- und Eintopfrezepte zusammengestellt, mit denen du es dir Zuhause gemütlich und warm machen kannst.

Herbstliches Soulfood: Mein liebstes Kürbiscurry

Herbstliches Soulfood: Mein liebstes Kürbiscurry

Der November ist schon 3 Tage alt. Der Herbstwind fegt durch die Straßen der Stadt und die Blätter von den Bäumen. Es ist grau, kalt, nass und viel zu früh dunkel. Er hat es nicht leicht, der November. Auf der Beliebtheitsskala rangiert er sehr weit unten. Doch auch wenn ich es lieber warm und sonnig mag, habe ich mich entschieden, dass dieser November ein wunderwunderschöner Monat wird. Denn wenn es einen Monat gibt, in dem man es sich so richtig herrlich und ohne schlechtes Gewissen gemütlich machen kann, ist es dieser. (Gut, Dezember, Januar und Februar kommen auch noch, aber wir leben ja im Hier und Jetzt!)

Feuriges Chili sin Carne mit dunkler Schokolade & Quinoa {Werbung}

Feuriges Chili sin Carne mit dunkler Schokolade & Quinoa {Werbung}

Machen wir uns nichts vor, es ist gerade verdammt kalt! Jeden Tag ziehe ich noch eine Schicht mehr an und friere immer noch auf dem Weg ins Büro. Doch so gerne ich im Moment bei milden Frühlingstemperaturen im Park sitzen würde, das Wetter könnte nicht passender für mein heutiges Rezept sein. Denn was gibt es Schöneres, als es sich bei 5 Grad Außentemperatur Zuhause mit einer dampfenden Schüssel Chili sin Carne gemütlich zu machen? Es sich mit einer großen Schüssel Chili mit Schokolade gemütlich zu machen!

Suppenglück: Kartoffel-Eintopf mit weißen Bohnen und Curry

Suppenglück: Kartoffel-Eintopf mit weißen Bohnen und Curry

Abends nach Hause kommen und nur noch kurz einen Teller Suppe heiß machen, ist ein kleiner Alltagsluxus, den ich mir besonders zu dieser Jahreszeit gerne gönne. Mal ist mir danach, noch etwas Ausgefallenes in der Küche zu zaubern, meist möchte ich es mir allerdings viel lieber schnell mit einer wärmenden Schüssel Suppenglück gemütlich machen. Den Tag und all seine Aufgaben abstreifen und löffelweise im Feierabend ankommen.

Daily Delicious: One-Pot-Quinoa mit Süßkartoffel und roten Linsen

Daily Delicious: One-Pot-Quinoa mit Süßkartoffel und roten Linsen

Vielleicht erinnert sich noch jemand von euch. Es gab da mal eine Rubrik auf meinem Blog, die sich Daily Delicious nannte und regelmäßig meine liebsten Alltagsrezepte zeigte. Mein liebstes Ofengemüse und mein Rezept für Pasta mit Erbsen und Mandelcreme habe ich euch vorgestellt, dann kam erstmal lange .... nichts. Ähm, ja, ich gestehe, da ist wohl mal wieder ein Vorhaben in den Wirren des Alltags dezent in Vergessenheit geraten. Aber wozu gibt es schließlich das neue Jahr? Genau! Ab sofort, werte Leser und Leserinnen, geht es hier an der Daily Delicious Front wieder weiter - wirklich regelmäßig. Ich gelobe Besserung!

Rote Linsensuppe mit Orange und Ingwer

Rote Linsensuppe mit Orange und Ingwer

2015. Da ist es das neue Jahr. Und da sind sie die guten Vorsätze, oder waren? Der Jahreswechsel lädt immer wieder aufs Neue ein, die letzten 365 Tage Revue passieren zu lassen und ein paar Entscheidungen für die kommenden Monate zu treffen. Was will man anders machen? Welches Projekt soll endlich angepackt werden? In welchem Bereich will man sich verbessern? Wohin soll der Weg gehen? Wir drehen hochmotiviert an unseren persönlichen Stellschrauben und starten am ersten Januar voller Tatendrang ins neue Jahr. Die Sonne scheint, wir haben frei, ach, das Leben ist so herrlich!Und kurze Zeit später? Es ist plötzlich Montag, die entspannten Ferientage haben jäh ein Ende. Dazu kommt: es ist kalt, nass, nebelig und morgens noch immer so unfassbar dunkel. War nicht längst Wintersonnenwende?

Ein Rezept für Strickjackentage: Rotes Gemüse-Curry

Mit einem Augenzwinkern gibt uns der August derzeit einen Vorgeschmack auf den Herbst. Ich vermute dahinter eine knallharte Strategie. Grinsend dachte er sich wahrscheinlich: Sommer kann ja jeder!Also steigen wir direkt ein Level höher ein und genießen diese ersten kühleren und wolkenreichen Tage in vollen Zügen! Einwände?

veganes rotes Gemüsecurry

Was dieses Level konkret bedeutet: nachdem wir wochenlang nur Lust auf kühle, erfrischende und leichte Getränke und Gerichte hatten, können wir uns jetzt langsam wieder steigern. Oder gleich so richtig in die Vollen gehen. Wer schlägt da noch eine dampfende Tasse Tee oder eine heiße Schokolade aus? Freut sich nicht über eine Schüssel mit deftiger Suppe oder eine Wärmflasche im Bett? Wir ziehen uns einfach unsere Lieblingsstrickjacke an und der Herbst kann kommen!

Genau das Richtige für diese Übergangsphase ist ein leckeres Gemüse-Curry. Hier findet das Gemüse des Sommers seine Bestimmung und wärmt uns liebevoll auf. Nimmt uns in den Arm, wenn uns der Wind mal wieder etwas stärker weht und lässt sich zudem großartig variieren - je nachdem welches Gemüse gerade im Kühlschrank auf seinen Auftritt wartet.

Für 2 Portionen wärmendes Gemüsecurry benötigt ihr:

120g von eurem Wunschreis (bei mir Vollkorn-Basmati-Reis) 2 Möhren 1 mittlere Süßkartoffel eine Handvoll grüne Bohnen eine Paprika einen kleinen Brokkoli 1 EL Kokosöl 2 Kaffirlimettenblätter (gibt es im Asiamarkt. Ich habe sie immer im Tiefkühlschrank und kann so ganz praktisch jederzeit Blätter entnehmen) 1-2 TL rote Currypaste (je nachdem wie scharf ihr es mögt) 1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml) eine Handvoll Cashew-Nüsse ein halbes Bund frischen Koriander oder Petersilie

Und so geht's:

1) Als erstes den Reis nach Packungsanleitung kochen. Sobald er im Topf vor sich hin blubbert, das Gemüse waschen, die Möhren und Süßkartoffel ggf. schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

2) In einer großen Pfanne das Kokosöl erhitzen, die Kaffirlimettenblätter und etwas Currypaste dazugeben. Die Paste vorsichtig andünsten, sie darf nicht zu heiß werden, weil sonst der enthaltene Knoblauch bitter wird. Nach und nach mit der Kokosmilch ablöschen und Möhren, Süßkartoffel und Paprika dazugeben. Das Gemüse gut unterrühren und alles für ca. 5 - 10 Minuten auf mittlerer Hitze garen - je nachdem wie knackig oder weich ihr es mögt.

3) Nebenbei die Cashew-Nüsse grob hacken und in einer kleinen Pfanne ohne Fett auf mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht gebräunt sind und zu duften beginnen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

4) Die grünen Bohnen und die Brokkoli-Röschen zum Curry geben und noch ein paar Minuten mitgaren. Dann das Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum fertiggegarten Reis* servieren.

*Sollte der Reis schon vor dem Curry fertig sein, packe ich den Topf einfach mit Deckel in ein Geschirrtuch und mache es ihm im Bett oder auf dem Sofa zwischen den Kissen bequem. So bleibt er wunderbar warm und gart nicht weiter.

Ich wünsche euch schöne Strickjackentage, Wärmflaschenabende und Kerzenlichtmomente!

Bon appétit!

p.s. ich habe gestern schon das erste Weihnachtslied gehört...

Winterliches Suppenglück N° 2: Feurige Rote-Bete-Suppe

Winterliches Suppenglück N° 2: Feurige Rote-Bete-Suppe

Ein Schreckgespenst meiner Kindheit: rote Bete, sauer eingelegt, mit Eiern in Senfsoße. Das schlimmste Kindergartenessen, mit dem man kleine Feinschmecker, oder zumindest mich, vergraulen konnte. Viele Jahre habe ich einen großen Bogen um diese rote, säuerliche und vorgekochte Salatbeilage gemacht. Dann musste ich mir plötzlich doch eingestehen: es gibt sie, die Liebe auf den zweiten Blick. Und sie ist nicht weniger innig.

Herbstliches Suppenglück II: Süßkartoffelsuppe mit Curry

Farblich könnte man meinen, es gibt schon wieder Kürbis. Aber weit gefehlt. Es ist die Süßkartoffel, die diese Suppe beglückt. Also eine Kartoffelsuppe? Nein nicht ganz, außer den Namen und die Knollenform hat die Süßkartoffel nichts mit ihren vermeintlichen Verwandten gemeinsam. Im Gegensatz zu den heimischen Knollen strotzt sie geradezu vor Nähr-und Vitalstoffen. Vitamine, Minerale, Balaststoffe, Entzündungshemmer, Antioxidantien en masse. Eine Wunderknolle quasi. Ein Wunder quasi auch, dass ich die Süßkartoffel erst im letzten Winter für mich entdeckt habe, aber umso lieber kommt sie jetzt bei mir auf den Teller - roh zum Knabbern, gebacken als Süßkartoffel-Wedges aus dem Ofen (der reinste Wahnsinn zusammen mit Sour Cream) oder eben als Suppe. Wen diese Vorzüge noch nicht überzeugen, diese Suppe ist nicht nur vegan und glutenfrei, sondern auch sehr lecker! Also ran an die Kartoffel und den Kochtopf!

Für 4 sättigende Portionen Süßkartoffel-Suppe benötigt ihr:

1 Knoblauchzehe 1 Zwiebel 4 mittlere oder 2 sehr große Süßkartoffeln 2 EL Kokosöl (gibt es z.B. im Biomarkt) 1 EL Currypulver (z.B. Madras Curry) Saft einer Limette 1 Dose Kokosmilch (400 ml) 500 ml heiße Gemüsebrühe 2 EL Rohrohrzucker eine Handvoll (gefrorene) Erbsen zwei Handvoll frischer Spinat Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer evtl. etwas Petersilie (oder Koriander) zum Garnieren

1) Den Knoblauch und die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Süßkartoffeln gründlich waschen und in ca. 1x1 cm große Würfel schneiden.

2) Kokosöl in einem großen Topf vorsichtig erhitzen, die Zwiebel dazugeben und ca. 5 Minuten glasig dünsten. Den Knoblauch und das Currypulver hinzufügen und ca. 30 Sekunden mitdünsten. Dann die Süßkartoffelwürfel in den Topf geben, mit dem Saft der Limette beträufeln und mit Kokosmilch und Brühe ablöschen, dann noch den Zucker unterrühren und alles etwas salzen. Die Suppe für ca. 20-30 Minuten bei offenem Deckel köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind.

3) Zu der Suppe (püriert wenn ihr mögt) die Erbsen geben und kurz mitkochen, anschließend den Spinat unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie garnieren.

Bon appétit!

Herbstliches Suppenglück: Kürbis-Ingwer-Limetten-Suppe

Herbstliches Suppenglück: Kürbis-Ingwer-Limetten-Suppe

Kaum fängt es draußen an, wieder etwas zu kühler zu werden, gibt es kein Halten mehr. Gegen dieses unwohle Gefühl, sich bei kaltem Wind, asphaltgrauem Himmel und Nieselregen durch den Tag schlagen zu müssen, hilft nur eins: Suppe.Während der September uns also ab und an mit sogenannten Bett-Wetter-Tagen verwöhnt, habe ich eine Suppenfantasie nach der anderen. Kürbissuppe. Rübensuppe. Kartoffelsuppe. Rote-Beete-Suppe... Letzte Woche musste deshalb kurzer Hand eine erste Hühnerbrühe herhalten, am Wochenende eine deftige Wan-Tan-Suppe. Doch für Zuhause habe ich mir ein anderes Rezept ausgesucht, das die diesjährige Suppensaison einläuten sollte: Kürbis-Ingwer-Limetten-Suppe nach einem Rezept von Sarah Wiener, das ich bei Ohhhmhhh gefunden habe.

Sommerliches Suppenglück: Tomatensuppe

Sommerliches Suppenglück: Tomatensuppe

Noch ist der Sommer da und es würde mir nicht im Traum einfallen, schon die Suppensaison einzuläuten. Aber für Tomatensuppe mache ich da gerne eine kleine Ausnahme und für meinen Bruder, mit dem ich diese Woche verbringe, denn er liebt diese Suppe über alles.

Tomatensuppe ist eine wunderbare, sommerliche Alternative zu all den deftigen und schwereren Eintöpfen, die Herbst und Winter bereithalten. Und sie ist ganz schnell zubereitet. Das Grundrezept lässt sich ganz einfach in einer halben Stunde zaubern und kann, ganz wie ihr mögt, durch Lieblingskräuter und -Gewürze variiert werden.

Winterliches Suppenglück N° 1: Steckrübensuppe

Winterliches Suppenglück N° 1: Steckrübensuppe

Schnupfenwetter. Es hat uns wieder eingeholt. Oder zumindest mich. Kaum ein paar Tage mit Plusgraden und schon glaubt man, den langen, dunklen und an den nervenzehrenden Winter überstanden zu haben. Denkste. Da ist er wieder. Klirrendkalt, grau und erbarmungslos, finde zumindest ich als Licht- und Sommer liebendes Wesen. Doch jammern hilft bekanntlich nicht und verbreitet nur schlechte Stimmung. Versüßen wir uns also die verbleibenden kalten Tage und das Warten auf die Sonne lieber mit leckerem Essen. Zum Beispiel mit einer wohlig wärmenden Suppe. Einer Steckrübensuppe.