Mit 30 fängt das Leben an oder #30DaysForYes

Mit 30 fängt das Leben an oder #30DaysForYes

In drei Wochen ist es soweit: Ich feiere meinen 30. Geburtstag. Im Rückblick ist es mir etwas schleierhaft, wie es plötzlich dazu kommen konnte, aber nun steht er unmittelbar bevor und ich freue mich darauf.
30 Jahre, das ist unglaublich, verrückt und wunderschön zugleich. Hätte mich vor zehn oder fünfzehn Jahren jemand gefragt, wie ich mir mein Leben jetzt vorstelle, ich hätte es nicht gewusst. Vielleicht hatte ich eine vage Idee, ein unscharfes Bild im Kopf, aber letztendlich ist es doch alles ganz anders gekommen und wenn ich mir das heute vor Augen halte bin ich sehr dankbar dafür. Für all das Schöne, für all das Schmerzhafte, für all das was nicht so geklappt hat wie ich es wollte (manchmal so verzweifelt wollte) und das dann oft noch viel Beglückenderes für mich bereitgehalten hat. Alles hat mich an den Punkt gebracht, an dem ich heute stehe, ja sogar meistens tanze.

Da ich meine Geburtstage ganz bewusst und gerne feiere und dieser ein für mich wirklich besonderer ist, bin ich gerade in einem wunderbaren Prozess der Reflexion. Ich lasse den Blick über die vergangenen drei Jahrzehnte (heidewitzka, wie das klingt!) schweifen, sortiere meine Gedanken, miste meine Wohnung nochmals gründlich aus und schaue was mich an Dingen, Ideen und Träumen mit in das nächste Jahr und Jahrzehnt begleiten darf. Denn mit jedem Tag und jedem Jahr kenne ich mich besser, weiß was mir gut tut und was mir wirklich wichtig ist.
Dass ich mir dazu im September besonders gerne Gedanken mache, mag an meinem Geburtstag liegen, daran, dass früher immer ein neues Schuljahr mit einem neuen Kalender begann oder einfach an der neuen Jahreszeit, die in der Luft liegt und zum Einigeln einlädt. Gretchen Rubin hat einmal gesagt „September is the new January“ und deshalb möchte ich diesen Neuanfang in diesem Jahr noch schöner, bunter und genussvoller zelebrieren.

Quesadillas mit Süßkartoffel, Cheddar und Balsamicozwiebeln

Quesadillas mit Süßkartoffel, Cheddar und Balsamicozwiebeln

Montagmorgen. Sieben neue Tage liegen vor uns und mit ihnen wunderbare Möglichkeiten und Chancen – um den Sommer zu genießen, abends spontan ein Picknick zu veranstalten oder vielleicht einfach um das Leben in die Hand zu nehmen und endlich all die Dinge zu tun, die wir schon so lange vor uns herschieben? Momentan befasse ich mich viel mit dem Thema „Ausreden“, auch in meinen Coachings taucht es immer wieder auf. Ich vermute, weil es uns alle verbindet und jede/r (meist unbewusst) ein schönes Sammelsurium an Ausreden mit sich herumträgt. Der Klassiker ist und bleibt: „Ich habe keine Zeit.“ Das mag bis zu einem gewissen Grad stimmen, aber es heißt nicht umsonst „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ Oder wie würden es sonst so viele von uns schaffen bei Serien wie „Suits“, „This is Us“ oder „Games of Thrones“ dranzubleiben?
Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist es deshalb mit dieser Standardausrede immer wieder aufzuräumen und genau das ist auch der Grund für das heutige Rezept. Eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung muss nicht zeitintensiv sein, sondern darf Spaß machen, lecker schmecken und ratzfatz auf den Tisch gezaubert werden. Meine Quesadillas mit Süßkartoffeln, Cheddar und Balsamicozwiebeln sind dafür ein weiterer Beweis und ein umwerfend würziges Soulfood noch dazu.

Wach, wild & wunderbar - Mein Newsletter ist da!

Wach, wild & wunderbar - Mein Newsletter ist da!

Manche Träume sind auf ihrem Weg in die Wirklichkeit etwas länger unterwegs. Aber wenn sie dann wahr werden, ist es umso schöner und besonderer. Zumindest fühlt sich das gerade so für mich an, während ich diese Worte für euch schreibe. Schon lange habe ich von einem regelmäßigen Newsletter geträumt, einen Plan ausgetüftelt, Ideen notiert und den ein oder anderen Gedanken wieder verworfen. Letztendlich hat sich der Zeitpunkt nie ganz stimmig angefühlt und so zogen die Monate ins Land, einer um den anderen ganz ohne Newsletter.

Doch der Wunsch hat mich nicht losgelassen, die Idee von einer Onlinepost, die eine Brücke schlägt zwischen dem Blog, euch Leserinnen und mir. Wie ein Brief mit schönen Gedanken, Impulsen und Worten, in dem ich all das mit euch teile, was hier auf dem Blog oder auf Instagram keinen Platz findet. Persönlich. Kreativ. Mutig. Einzigartig. Voller Träume und Wünsche, Inspiration und Tatendrang. So wie ihr es seid!

Daily Delicious: Cremige Champignon-Pasta {vegan}

Daily Delicious: Cremige Champignon-Pasta {vegan}

Der Sommer hat Durchhaltevermögen, das muss man ihm lassen. Sonne satt und wochenlang Temperaturen um die 30 Grad. Mein Wassermelonen-Konsum ist rasant angestiegen, von meinem Wasserverbrauch gar nicht erst zu sprechen – und ich weiß, was für ein riesengroßes Glück es ist so viel Wasser zur Verfügung zu haben wie ich brauche, denn das kann bei dieser Hitze leider nicht jedes Pflänzchen unter der Sonne behaupten…

So gerne ich die Wärme und Wassermelonen mag, so gerne mag ich auch Abwechslung – und Melone tagein tagaus wird eben ab einem gewissen Punkt etwas langweilig. Gleichzeitig versuche ich momentan so wenig Zeit wie möglich vor meinem Herd zu verbringen, da meine Wohnung mit ihrer Süd-West-Ausrichtung sich so schon ganz wunderbar aufwärmt und ich keine unnötigen Saunamomente vor meinen Gasflammen ergänzen möchte. Also was tun? So schnell kochen, dass mir dabei nicht warm wird und trotzdem etwas Leckeres (und Anderes als Wassermelone) auf dem Tisch landet: wie z.B. die herrlich cremige Champignon-Pasta, die in nur 10 Minuten gemacht ist….

GLÜCKsbringer im Juli 2018

GLÜCKsbringer im Juli 2018

Juli. Du warst bunt, abwechslungsreich, mit endlos blauem Himmel und hast die Luft mit deinen vielen Sonnenstrahlen zum Flirren gebracht. Als du den Juni abgelöst hast, habe ich Little-Silvester gefeiert und die zweite Jahreshälfte begrüßt, mir ein neues Notizbuch für dieses neue Kapitel gekauft und mich freudig auf deine Überraschungen eingelassen. Es waren viele! Meine Erwartungen hast du mit einem Augenzwinkern über den Haufen geworfen und mir dafür Erlebnisse und Erfahrungen geschenkt, die ich so nicht hätte planen können.

Erfrischend anders: Sommerlicher Eistee mit Pukka {Gewinnspiel & Werbung}

Erfrischend anders: Sommerlicher Eistee mit Pukka {Gewinnspiel & Werbung}

Die Tage sind lang, das Wetter traumhaft und das Flirren der Hitze liegt täglich in der Luft. Dieses Jahr könnte der Sommer nicht schöner sein, nicht wärmer und endloser. Von mir aus dürfte es noch bis mindestens Oktober so weitergehen. Das Leben fühlt sich so viel leichter an mit luftigen Kleidern, barfuss in der Wohnung oder auf der Wiese, mit einem Stück Wassermelone in der Hand oder einem spontanen Ausflug an einen der Seen im Berliner Umland, um ein paar Stunden mit dem Kanu über das in der Sonne glitzernde Wasser zu paddeln, so wie wir es letztes Wochenende gemacht haben. Und gerade Wasser ist es, worauf ich bei den aktuellen Temperaturen am wenigsten verzichten möchte. Ich trinke immer viel, was mir zum Glück sehr leicht fällt, allerdings sehne ich mich ab und an nach erfrischender Abwechslung zu dem immer gleichen Geschmack von Leitungswasser. Herkömmliche Limonaden und Eistees enthalten jedoch (scheinbar standardmäßig) sehr große Mengen an Zucker oder Süßungsmitteln, wodurch mir meist direkt wieder der Appetit vergeht. Die Alternative hieß deshalb für mich: Eistee selbstmachen.

Raus aus dem Gedankenkarussell, rein ins Leben - Meine 10 Tipps für weniger Grübeln

Raus aus dem Gedankenkarussell, rein ins Leben - Meine 10 Tipps für weniger Grübeln

Das menschliche Gehirn ist eine ganz wunderbare Sache. Wir verdanken ihm elektrisches Licht, fließendes Wasser aus der Leitung, Flugzeugreisen, amüsante Instagramfilter und stundenlange Grübelschleifen. Letzteres gilt als keine großartige Erfindung, ist aber mindestens genau so weit verbreitet wie fließendes Wasser. Wir alle kennen es. Wir alle haben es. Nachdenken. Grübeln. Sorgen machen. Wie sang Peter Fox doch so schön? „Das Rad muss sich drehen, also drehe ich am Rad.“ Eine Liedzeile, die mir auch nach fast 10 Jahren regelmäßig in den Kopf kommt – genau dorthin, wo sich das Schlamassel abspielt. Ich bin langjähriger Champion, wenn es um das Viel- oder Überdenken geht.  Ein „Recovering overthinker“ sozusagen. Dass ich damit nicht allein bin, zeigt mir mit verlässlicher Regelmäßigkeit meine Arbeit als Coach und der Austausch mit meinen Klientinnen. Das Thema Grübeln kommt immer wieder um die Ecke. Warum? Weil es uns belastet, dem Leben die Leichtigkeit und uns die Lebensfreude nimmt. Es ist einfach so viel schwerer sich das Leben seiner Träume zu gestalten, wenn die Gedanken Karussell fahren. Klar, es ist menschlich und auch völlig in Ordnung innerlich ab und an Achterbahn zu fahren, aber es sollte nicht der Normalzustand sein und uns das Glitzern in den Augen nehmen.

Der perfekte Sommersalat: Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen

Der perfekte Sommersalat: Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen

Es ist als sei es ein ungeschriebenes Gesetz: Jedes Jahr im Sommer gibt es einen Salat, der zu meinem Dauerbegleiter wird. Erst gelang dies unangefochten meinem Melonen-Salat(Wassermelone! Minze! Feta! Gurke! Eine so erfrischend gute Kombination!) Dann folgte ihm dicht auf den Fersen mein Quinoa-Tabouleh (mit Mango, Tomate und Gurke ebenfalls sommerlich leicht) und letztes Jahr erlag ich meinem mediterranen Kartoffelsalat. (gut, im Vergleich etwas gehaltvoller, aber der Sommer war auch deutlich kühler und nasser als alle davor.)

Es läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Ich verspüre Appetit nach etwas Frischem und Sommerlichem, stöbere in meinen Kochbüchern, tausche mich mit Freunden aus, experimentiere und irgendwo auf dem Weg zwischen Inspiration und Küche entsteht ein Salat, der mich nicht mehr loslässt. Die diesjährige Krönung meiner Sommertage fand ich so vor ein paar Wochen: ein leicht asiatisch angehauchter Avocado-Mango-Salat mit Erdnüssen.

GLÜCKsbringer im Juni 2018

GLÜCKsbringer im Juni 2018

Gestern Abend vor einem Jahr saß ich zum Tagesausklang mit einer Weißweinschorle an der sizilianischen Ostküste und ließ in den für mich so besonderen Stunden den Blick über das Mittelmeer schweifen. Dieser Freitag im Juni 2017 war der letzte Tag, an dem ich offiziell angestellt sein sollte – und der Auftakt für mein am nächsten Morgen beginnendes Abenteuer der Selbstständigkeit. Heute, ein Jahr später, ist dieses Wochenende deshalb für mich ein ebenso besonderes, denn ich kann nicht nur auf die erste Hälfte dieses Jahres zurückschauen (was ich liebevoll als Little Silvester zelebriere), sondern auf 365 Tage in denen ich „ständig ich selbst sein konnte“, wie die liebe Maren es nennt. Während es in der Online- und Social Media Welt oft so wirkt, als sei das Gründen eines eigenen Business ein Spaziergang über den Ponyhof oder das Ticket für digitales Nomadentum auf Bali, glich diese Zeit für mich manchmal eher eine Achterbahnfahrt. Mit Höhen und Tiefen, Zweifeln und Zuversicht, der vollen Bandbreite an Emotionen. Das letzte Jahr war intensiv, hat mich herausgefordert und das ein oder andere Mal an meine Grenzen gebracht. Deshalb ist es hier auf dem Blog auch etwas ruhiger geworden, als ich es mir gewünscht habe, aber ich wollte einfach erstmal in das Jonglieren all meiner neuen Aufgaben hineinwachsen.

Das hat auch dazu geführt, dass die GLÜCKsbringer länger als gedacht im Urlaub waren. Aber heute, an diesem wohl für immer besonders bleibendem Juliauftakt sind sie endlich wieder zurück und haben lauter schöne Dinge, Tipps und Inspirationen für euch im Gepäck.



Be the change: Veronika von Carrots for Claire

Be the change: Veronika von Carrots for Claire

Inspiriert von Gandhi’s Worten „Be the change you wish to see in the world“ stelle ich euch in dieser Reihe starke und inspirierende Frauen vor. Frauen, die neue Wege gehen, sich etwas trauen, mutig sind und die Welt zu einem besseren Ort machen. Frauen wie Veronika. Veronika und mich verbinden die Liebe zu vollwertigem, gesunden Essen, das glücklich macht und das Schreiben auf unseren Blogs.
Zum ersten Mal haben wir uns vor einigen Jahren in einem Berliner Café getroffen. Ihre Tochter Claire war damals noch ganz klein und wuselte um unseren Tisch herum. Nur für den gesunden Erdnuss-Schoko-Brownie hielt sie ein paar Momente still. Ein Jahr später traf ich die beiden in Bremen wieder, um auf Veronikas erstes Buch „Gesund Kochen ist Liebe“ anzustoßen. Heute – ein paar Jahre, zwei weitere Bücher und ein kleiner, süßer Sohn namens Elian später, verbindet uns noch immer ein besonderes Band und ich freue mich, dass ich euch Veronika (die eine riesengroße Inspiration für mich und ein unermesslicher Hafen an positiver Energie ist), heute hier vorstellen darf. Vorhang auf für Veronika von Carrots for Claire:

Browniekuchen mit Erdbeeren und Mascarpone

Browniekuchen mit Erdbeeren und Mascarpone

Zugegeben, bei den aktuellen Temperaturen ein Rezept zu posten, für welches der Backofen eingeheizt werden muss, ist etwas gewagt. Aber es gab hier schon länger kein Kuchenrezept mit Schokolade mehr und das kann ich keinesfalls dulden. Besonders in herausfordernden Momenten des Alltags ist es ja Schokolade, die keine dummen Fragen stellt, sondern das Gefühl einer liebevollen Umarmung schenkt und an so manchem Tag ist das (auch wenn es so oft heißt #goodvibesonly) genau das, was wir brauchen.

Wie du leichter mit Problemen umgehen kannst

Wie du leichter mit Problemen umgehen kannst

Als Kind hatte ich eine gewisse Vorstellung vom Erwachsensein. Keine ganz genaue, aber doch so eine vage Idee, wie es sein müsste ‚dann irgendwann‘ wenn es soweit ist. Mit fast 30 Jahren ist die Vermutung angebracht, dass dieses ‚Irgendwann‘ vielleicht mittlerweile eingetreten ist und was soll ich sagen? Über meine damals eher naive Vorstellung, ich hätte ‚dann‘ (a.k.a. jetzt) mein Leben im Griff und sei frei von Problemen, kann ich nur schmunzeln. Und ich habe die leise Ahnung, dass sich dieses Gefühl auch nicht mit 40, 50 oder 80 einstellen wird (Außer in den Momenten, in denen ich mein Bett direkt nach dem Aufstehen mache oder für zwei Tage vorgekocht habe).
Die schlechte Nachricht: Herausforderungen, Sorgen, Ängste, Alltagschaos – ob wir es wollen oder nicht, sie werden wiederkommen. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass Menschen, die in ihrem Leben frei von Herausforderungen und Problemen sind, in der Regel schon das Zeitliche gesegnet haben.
Die gute Nachricht: wir haben es in der Hand, wie wir mit den Schwierigkeiten, die uns auf unserem Lebensweg begegnen, umgehen und sie besser meistern können. Wie genau? Das verrate ich euch mit meinen erprobten Tipps und Kniffen.

Lovenote N° 11: Glaube an das was noch nicht ist

Lovenote N° 11: Glaube an das was noch nicht ist

Kennst du die Geschichte vom Zirkuselefanten? Dem Elefanten, der Tag für Tag hinter dem Zirkuszelt stand? Mit einem Seil war er an einem kleinen Pflock angebunden und wartete auf seine Vorführungen. Eines Tages kam ein kleiner Junge vorbei und konnte nicht fassen, was er da sah. Ein riesengroßer Elefant, festgebunden an einem winzigen Holzpflock. Wieso befreite er sich nicht? Wieso lief er nicht weg? Der kleine Junge fragte einen Clown, der vor einem der Wagen saß und dieser sagte: 

Homemade Granola - Knuspermüsli selbst machen

Homemade Granola - Knuspermüsli selbst machen

Erdbeeren. Die ersten habe ich dieses Jahr vor ein paar Wochen auf Sardinien gegessen. In einem kleinen Ort, der noch etwas verschlafen an der Ostküste auf das Meer blickt und auf die beginnende Sommersaison und die mit ihr anreisenden Touristen wartet. Der Lebensmittelladen von Manuel, einem charmanten jungen Italiener liegt an einer der Hauptstraßen. Als ich morgens daran vorbeilief, lockten mich die Kisten voller bunter und appetitlicher Gemüsesorten hinein. Zucchini, Paprika, Auberginen in den verschiedensten Farben und Formen, weiter hinten dann ein Regal mit Pasta, Tomaten-Sugo, Olivenöl und Käse, eben allem was das italienische Herz begehrt. Und mittendrin Manuel, wild gestikulierend, mit ansteckend strahlendem Lachen, der kurzerhand mit dem Messer eine Artischocke zum Verkosten zerlegte und dabei immer weiter Italienisch parlierte ganz ungeachtet davon, dass ich seiner Sprache kaum mächtig bin. Warum auch? Die Botschaft des Genusses braucht keine Worte.

Eine Reise durch Zeit und Raum

Eine Reise durch Zeit und Raum

In den letzten Wochen war es hier still. Außergewöhnlich still. Pause. Ganz ungeplant, aber irgendwie doch wichtig und wohltuend. Ende März konnte ich spüren, wie ich mich mehr und mehr unter Druck setzte, wie der Wunsch durchzuatmen immer größer wurde und doch dafür vermeintlich keine Zeit blieb. Also verordnete mir mein Körper kurzerhand mal wieder genau das, was mir so schwerfiel zu nehmen: eine Pause.
Die ersten Aprilwochen lag ich mit einer ausgewachsenen Grippe im Bett und konnte die Gedanken in Gesellschaft von Husten, Schnupfen und Co. in Ruhe schweifen lassen. Bis auch die letzten Symptome verschwanden, dauerte es vier Wochen. Und in diesen Wochen durfte ich erkennen, wie wertvoll Zeit und Raum sind. Zeit und Raum für mich, für meine Kräfte, für meine Entfaltung und für meine Intuition.

Erbsen-Minz-Crostini mit Feta und Radieschen

Erbsen-Minz-Crostini mit Feta und Radieschen

Am letzten Wochenende gab es nach einem langen Spaziergang das erste Eis des Jahres. Mit Sonnenstrahlen, goldigwarm auf der Haut. Dazu in der Waffel Himbeer-Sorbet und Milchreis-Eis. Wenn es Haselnuss nicht gibt, sind manchmal Kompromisse nötig. Der Frühling jedenfalls war da, ich habe ihn ganz deutlich gespürt – mit dem Zwitschern der Vögel im Ohr und einem großen, vorfreudigen Lächeln im Gesicht. Dann kam die neue Woche und mit ihr der Winter zurück.

Während ich die Fotos von den köstlichen Erbsen-Minz-Crostini schoß, fiel der Schnee draußen in dicken weißen Flocken. Nicht, dass ich etwas gegen Schnee hätte, ganz und gar nicht, aber so langsam, ja langsam werde ich wirklich unruhig und es kribbelt mir in den Fingern. Ich wünsche mir Sonne, Wärme und Grün. Ganz viel frisches, knalliges Grün wohin das Auge auch blickt

Gesunde Carrot Cake Cupcakes

Gesunde Carrot Cake Cupcakes

Etwas, das mir immer wieder ein großes Lächeln ins Gesicht zaubert: Wenn eine Rezeptidee aus meinen Gedanken den Weg aufs Papier findet und dann in meiner Küche Form annimmt. Wenn ich mit Zutaten und Mengen spiele, tüftele, variiere und am Ende beim ersten Bissen voller Genuss schmunzeln darf. Letzte Woche ist genau das wieder passiert und ich freue mich umso mehr, dass ich den Star meiner Rezepttüftelei jetzt mit euch teilen kann: Gesunde Carrot Cake Cupcakes.

#Lovenote N° 10: Was wäre wenn... oder die Frage, die alles ändert

#Lovenote N° 10: Was wäre wenn... oder die Frage, die alles ändert

Was wäre wenn du den Blick hebst, hinein in den endlosen Himmel über dir? Was wäre wenn du spürst wie kraftvoll dein Herz für dich schlägt, jeden einzelnen Augenblick? Was wäre wenn du heute auf der Straße einem Fremden dein Lächeln schenkst und so etwas Licht in seinen Tag zauberst? Was wäre wenn du tief einatmest und beobachtest wie die Luft deine Lungen mit Leben füllt? Was wäre wenn du die Augen öffnest für all die großen und kleinen Wunder vor deiner Nasenspitze?

Quinoasalat mit roter Bete, Feta, Orange und Minze

Quinoasalat mit roter Bete, Feta, Orange und Minze

Der März glänzt bisher nicht unbedingt mit dem schönsten Frühlingswetter. In den letzten Tagen war es hier in Berlin mal wieder grau in grau und irgendwie habe ich mich genauso gefühlt wie der Himmel aussah. Tage zum Drinnenbleiben, Tage zum Die-Decke-über-den-Kopf-ziehen. Mein Kopf trichterte mir den Wunsch nach leckerem Soulfood ein, aber nach solchem für das ich möglichst wenig Zeit in der Küche verbringen sollte. Je schneller und unkomplizierter, desto besser. Pasta mit Tomatensoße oder Pesto ist dann immer ein heißer Anwärter. Aber mein Körper wusste, das wäre das Gegenteil von dem was ich brauchte. Also machte ich im Bioladen einen Bogen um die Nudelabteilung und kaufte stattdessen frisches Gemüse, griff beherzt zur roten Bete, schnappte ein paar Orangen und noch ein Bund Minze. Einfach so, ganz ohne Plan.

Zuhause angekommen (und immer noch mit dem vehementen Wunsch, mir doch vielleicht etwas weniger Arbeit zu machen), blendete ich die Stimme in meinem Kopf aus, machte Musik an, setzte Quinoa auf und begann zu schnippeln. In nicht mal 20 Minuten stand so plötzlich ein Salat auf dem Tisch, der mich bei der ersten Gabel laut seufzen ließ. Was für ein Genuss! Was für ein herrlich leckeres, gesundes Essen!