Nachhaltigkeit

Shall we have tea first? Daily Detox mit Pukka {Gewinnspiel & Werbung}

Shall we have tea first? Daily Detox mit Pukka {Gewinnspiel & Werbung}

Müsste ich mich entscheiden, welches kleine Glück das größte in meinem Alltag ist, wäre es eine Tasse Tee. Alles beginnt mit einer Tasse Tee. Jeder Morgen, jeder Tag, jede Entscheidung und jedes Projekt. Schon Peter Pan kannte die wichtigste aller Fragen: "Would you like an adventure or shall we have tea first?" und nicht nur Wendy wusste sich in diesem Moment richtig zu entscheiden - auch ich würde meistens die Tasse Tee wählen. Ein paar Schlucke wohlige Wärme, die so viel mehr sind als heißes Wasser. Eine Tasse Wohlbehagen, die mich stärkt für jedes noch so große Abenteuer.

Get the Glow: Homemade Kokos Body Butter & Body Scrub

Get the Glow: Homemade Kokos Body Butter & Body Scrub

Vor ein paar Wochen war ich in an der holländischen Nordseeküste und durfte mich am Strand von Nordwijk ein paar Tage vom Meereswind durchpusten lassen. Es gibt für mich nichts Schöneres als diese Brise, das Salzwasser und den feinen Sand auf der Haut zu spüren. Das ist für mich der Inbegriff von Wellness.

Wenn ich gerade nicht in Nordwijk oder überhaupt am Meer sein kann (was in Berlin auf 95% meines Lebens zutrifft), versuche ich meiner Haut und mir auf andere Weise etwas Gutes zu tun - mich mit guten Dingen und Düften zu umgeben. Düfte wie Kokos, Honig und Kakao, die es schaffen mich schon morgens in meiner eher unspektakulären Standard-Dusche an die entferntesten und schönsten Orte zu entführen. Düfte und Inhaltsstoffe, die meiner Haut schmeicheln und mich zum Lächeln bringen, auch wenn das Meer mal wieder nicht zum Greifen nah ist.

Make a change: Weniger Plastik Ist Meer

© Jasmin Becela Stell dir vor: Du bist im Sommerurlaub am Meer. Es ist sehr warm und dir ist nach einer Abkühlung. Warum nicht eine Runde in den Wellen abtauchen? Ein paar Minuten später schwimmst du im Wasser und bemerkst, irgendwas ist anders als in deiner Erinnerung. Meer, das klingt für dich immer nach unendlicher Weite, Natur pur, Wasser bis zum Horizont, Entspannung und Genuss. Nur heute schwimmst du nicht alleine. An dir zieht eine zerknautschte Plastikflasche vorbei, hinter dir treibt ein Plastiknetz und wenn du ganz genau hinschaust, erkennst du viele kleine Plastikpartikel um dich herum. Und jetzt stell dir mal vor, du bist ein Delfin. Die Plastikflasche sieht fremdartig aus, aber vielleicht kann man sie essen? Während du noch überlegst, kannst du das Plastiknetz hinter dir nicht sehen. Du verhedderst dich plötzlich mit einer Flosse darin und kannst dich nur noch mit letzter Mühe daraus befreien.

Eine traurige Vorstellung, oder? An vielen Stränden und Gegenden im Meer gehört Plastik tatsächlich längst ins alltägliche Bild. Und es wird jeden Tag mehr - durchschnittlich gelangt jeden Tag 1 Tonne Plastik in die Ozeane, das sind ca. 7 Millionen Tonnen im Jahr. Eine derzeitige Prognose sagt voraus, dass im Jahr 2050 mehr Plastik im Meer schwimmen wird als Fische.

Doch wie kommt das Plastik überhaupt ins Meer? Das ist eine Frage, die wir uns im Alltag selten stellen. Wenn man seinen täglichen Plastikmüll in die gelbe Tonne wirft, scheint sich das Thema doch erledigt zu haben. Aus den Augen aus dem Sinn. Doch das ist leider ein Trugschluss. Vor ein paar Jahren ist mir dieser Spruch begegnet "Don't throw anything away, there is no 'away'." und seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Im Meer landet jeden Tag das, wovon wir denken, dass es "away" und somit weg ist. Sage und schreibe 80% des Mülls finden ihren Weg vom Land in die Ozeane und davon sind wiederum 80% aus Plastik. Diese unbeschreiblichen Plastikmengen werden durch die Strömungen zu riesigen Gebilden zusammengetrieben. So ist zum Beispiel in den letzten Jahren der Great Pacific Garbage Patch entstanden, bei dem es sich keineswegs um eine exotische Inselgruppe im Pazifik handelt, sondern um eine gigantische im Wasser treibende Plastikansammlung mit der Größe von Mitteleuropa.

© Nele Prinz & Steffen Kraft

Mir liegt das Thema Plastikvermeidung sehr am Herzen - sowohl für uns Menschen als auch besonders für die Pflanzen- und Tierwelt. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass mich die Wal- und Delfinschutzorganisation WDC (Whale & Dolphin Conservation) Anfang Mai zu einem ganz besonderen Workshop nach München eingeladen hat. Unter dem Motto der neuen Kampagne - #WenigerPlastikIstMeer - haben wir uns einen Tag lang damit befasst, wie das Plastik eigentlich genau seinen Weg in das Ökosystem Meer findet und was wir im Alltag konkret dafür tun können, um unseren Plastikkonsum zu reduzieren und somit einen Beitrag zu leisten für das Wohlbefinden der Meeresbewohner.

Die 3 wichtigsten Tipps, die ich von dem Workshop mitgenommen habe, sind diese hier:

1. Versuche deinen (Plastik-)Müll so gut es geht zu reduzieren und Plastik im Alltag durch andere, umweltschonendere Materialien wie Holz, Glas, Metall etc. zu ersetzen. Jede kleine Veränderung ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Je weniger Plastik am Ende im Meer landet, umso weniger ist es eine Gefahr die Tiere, die sich aktuell oft darin verfangen oder es fatalerweise für Nahrung halten.

2. Verzichte auf Mikroplastik! In herkömmlicher Zahnpasta und Duschpeelings befinden sich kleinste Plastikpartikel. Diese gelangen über die Kanalisation ins Grundwasser, da sie von klassischen Kläranlagen nicht herausgefiltert werden können. Gute Alternativen sind daher Naturkosmetik (bei welcher Mikroplastik verboten ist) oder selbstgemachte Peelings aus z.B. Kokosöl und Rohrzucker.

3. Sei vorbereitet und aufmerksam, wenn du unterwegs bist! Ein Großteil unseres Mülls entsteht tatsächlich, wenn wir uns spontan etwas zu Essen kaufen - sei es ein Coffee to go oder ein Döner. Versuche ein paar Dinge wie Besteck, eine Lunchbox oder einen wiederverwendbaren Becher dabeizuhaben, so kannst du direkt einen Teil des Mülls vermeiden. Und wenn dir auf Straße eine Plastiktüte o.Ä. begegnet, schnapp sie dir einfach bevor sie ihren Weg ins Meer findet und wirf sie in den nächsten Mülleimer. Das sind kleine Gesten des Umdenkens, die auch unser Umfeld positiv beeinflussen können.

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Bei dem inspirierenden Workshop waren dabei  (v.l.n.r.) Alexa von Slowly Veggie, Inka von Blickgewinkelt, Shia von Wasteland Rebel, Kathrin von Ein bisschen vegan, ich, Petra von GreenLifestyle, Steffen Kraft, Nele Prinz, Maddie von dariadaria, Benedikt Tröster von Vaude, Katrin Schüler von der Plastikfreien Zone sowie Franziska, David und Ela (hat das Foto gemacht) von der WDC.

Wenn ihr euch für das Thema Plastik im Meer interessiert und noch mehr darüber erfahren wollt, kann ich euch die Kampagne #WenigerPlastikIstMeer sehr ans Herz legen. Hier findet ihr weitere Informationen darüber und könnt auch selbst aktiv werden.

Ich danke der WDC ganz herzlich für die Einladung und den bereichernden Tag! Es war mir eine große Freude, dabei sein zu dürfen!

 

p.s. hier findest du 10 weitere Tipps, wie du Plastik im Alltag vermeiden kannst und hier kannst du mein Interview mit Nele Prinz nachlesen, in dem sie von ihrem Projekt einen ganzen Monat auf Plastik zu verzichten (No Plastic Challenge) berichtet.

Be the change: Nele Prinz und ihre No Plastic Challenge {Interview}

Ich freue mich riesig, dass ich euch heute eine neue Reihe auf dem Blog vorstellen kann! In meiner bisherigen Rubrik "Make a change" zeige ich euch immer wieder Tipps und Ideen, wie man das Leben anders, bewusster und nachhaltiger gestalten kann. "Be the change" geht nun einen Schritt weiter. In dieser Reihe wird es ab sofort Interviews geben - Interviews mit ganz wunderbaren, inspirierenden und starken Frauen. Frauen, die neue Wege gehen. Frauen, die anders denken. Frauen, die etwas bewegen. Den Anfang macht heute Nele Prinz. Nele ist selbstständige Designerin und Fotografin aus Wiesbaden. Für ihre Bachelorarbeit im Fach Kommunikationsdesign hat sie sich das Thema Plastik vorgeknöpft und ein einzigartiges Buch geschaffen. Unter dem Motto "I'm a plastic girl in a plastic world." hat sie ihre No Plastic Challenge ins Leben gerufen und einen Monat auf Plastik verzichtet. Ihre Arbeit dokumentiert ihre Erfahrungen und Probleme genauso wie sie Lösungen und Ideen aufzeigt für ein Leben ohne Plastik, denn "Life in Plastic is NOT fantastic."

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1) Liebe Nele,wenn du dich mit 3 Worten beschreiben solltest, welche wären das?

neugierig bewusst designverliebt

2) Wer oder was inspiriert dich zu einem bewussteren Leben?

Wenn man aufmerksam lebt, sieht man sowohl im eigenen Umfeld als auch in Dokumentationen, dass in unserer Welt leider sehr viel schief läuft. Das macht mich wütend und ich möchte eigentlich nicht Teil dessen sein. Oft unterstützt man Umweltverschmutzung und soziale Ungerechtigkeit leider auch ohne es zu wissen mit seinem Konsumverhalten. Es ist schwierig komplett ethisch perfekt zu leben. Aber ich finde jeder sollte versuchen einen Teil dazu beizutragen, dass die Welt jeden Tag ein Stückchen besser wird. Dazu gehört auch, dass man nicht müde wird und sich immer weiter informiert.

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3) Wie entstand deine Idee, für einen Monat auf Plastik zu verzichten?

Es klingt nach Klischee, aber ehrlich gesagt habe ich mich mit Abfall und der Wegwerfgesellschaft schon in der Grundschule beschäftigt. Mit meiner Freundin Jassi aus dem Hort wollte ich die Welt retten. Wir sind im Gebüsch herumgekrochen und haben Plastik, Konservendosen und anderen Müll gesammelt und dann in der Küche im Hort abgegeben. Aber da war die Freude der Erzieher nicht so groß wie erwartet. Auf die Idee, das Thema Plastik in meiner Bachelorarbeit zu behandeln, kam ich dann durch das Schauen, Hören und Lesen verschiedener Beiträge in den letzten Jahren. Ich wollte für meine Arbeit vor allem ein Thema, was mich bewegt, was aktuell und für viele interessant ist.

4) Du hast dich eine Woche lang auf dein Projekt vorbereitet, wie genau sah diese Vorbereitung aus?

Ich habe meinen Alltag beobachtet und genau wahrgenommen, wo überall Plastik auftaucht. Besonders spannend war, alles Plastik in der Wohnung zu sammeln und dieses Ausmaß zu sehen. Ich habe viel im Internet auf Blogs gelesen, Filme geschaut und war beim Einkaufen einfach mal aufmerksamer als sonst.

5) Wenn man im Alltag auf Plastik verzichten will, stößt man schnell an Grenzen. Für welche Probleme war es am schwierigsten Lösungen zu finden?

Reinigungsmittel! Ich fand einfach absolut keine Putzmittel, die ohne Plastik verpackt waren. So musste ich mich im Internet auf die Suche nach Rezepten machen, mit denen ich mir meine eigenen Reinigungsmittel selbst herstellte. Das funktionierte zwar, allerdings habe ich nun – nach meinem Selbstversuch und zurück im Alltag und Arbeitsleben – gemerkt, dass ich das zeitlich nicht mehr schaffe. Schwierig war es außerdem, wenn ich mit Hunger einkaufen ging oder mal spontan etwas kaufte. Gerade in Cafés habe ich anfangs immer vergessen den Strohhalm abzubestellen. Und das passiert mir jetzt auch manchmal noch, wenn ich abgelenkt bin oder auf ein Gespräch konzentriert. Plastik ist einfach allgegenwärtig und versteckt sich hinter jeder Ecke.

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6) Welche überraschenden Fakten hast du bei deinen Recherchen über Plastik erfahren?

Viele Fakten sind eigentlich logisch, aber wenn man vorher nie darüber nachgedacht hat, erscheinen sie dann doch unerwartet: Kaugummis bestehen aus Kunststoff, Kunststoff besteht aus Rohöl… Cremes werden mit Kunststoffteilen aufgefüllt, um mehr Masse zu erhalten. Eine Plastikflasche im Meer zersetzt sich erst vollständig nach 450 Jahren. Plastik enthält giftige und krebsverursachende Chemikalien. In den Weltmeeren befinden sich mehr als 269.000 Tonnen bzw. mehr als 5,25 Billionen Teilchen Plastikmüll. Jährlich gelangen ca. 8 Millionen Tonnen Plastik ins Meer.

7) Was hat sich durch die Challenge in deinem Leben verändert?

Anfangs war die Challenge für mich nur meine Bachelorarbeit, für die ich eine gute Note erhalten wollte. Während ich recherchiert und all meine Gedanken in meinem Plastiktagebuch festgehalten habe, wurde die Challenge immer mehr zu einem Herzensding. Dann hat meine Arbeit sehr viel Aufmerksamkeit erhalten, womit ich erst mal nicht gerechnet hatte. Ich war auf der Buchmesse, in Zeitung und Radio und habe Vorträge und Lesungen gehalten. Das große Interesse der Leute hat mich mittlerweile motiviert, mit Hilfe von Design das Thema Plastikverzicht den Menschen wirklich näher zu bringen.

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8) Du hast deine Erfahrungen aus der Challenge in deiner Abschlussarbeit festgehalten und so ein ganz wunderbar illustriertes und informatives Ratgeberbuch geschaffen. Wie geht es jetzt weiter? Wird es das Buch eines Tages in gedruckter Form geben? Hast du Pläne?

Vielen Dank :-) Ja, es geht nun wirklich weiter damit. Ab Mai/Juni will ich mich aktiv auf die Suche nach Verlagen machen um mein Buch wirklich herauszubringen. Dazu motiviert haben mich vor allem die vielen Nachfragen auf meinen Lesungen und Vorträgen.

9) Und noch eine Frage zum Schluss: Stell dir vor, du hättest Superheldinnenkräfte und könntest die Welt über Nacht verändern. Was würdest du als Erstes tun?

Oh je, da gibt es echt viel zu tun. Ich könnte jetzt natürlich die Ozeane komplett von Plastik befreien, die Massentierhaltung abschaffen oder gerechte Löhne in der asiatischen Textilindustrie einführen. Aber das bringt ja alles nichts, wenn sich nicht in den Köpfen der Menschen etwas Grundlegendes ändert. Also würde ich als Erstes mit meinen Superheldinnenkräften in den Köpfen aller Menschen Empathie, Gerechtigkeitssinn, Mut und Vorwärtsdenken einpflanzen oder verstärken, damit sie sich selbst zu nachhaltigerem Denken entwickeln.

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Liebe Nele, herzlichen Dank für das spannende Interview! Ich wünsche dir alles Gute und drücke fest die Daumen, dass sich bald ein Verlag für dein tolles Buch findet!

Falls ihr Nele's No Plastic Challenge auch so spannend findet wie ich, könnt ihr hier auf ihrer Facebook-Seite und ihrer Website weitere Infos finden. Und hier habe ich euch 10 Tipps notiert, wie ihr Plastik in eurem Alltag besser vermeiden könnt. Vielleicht ist da ja auch die ein oder andere Idee für euch dabei!

Vorhang auf für Golden Girls Honey {Gewinnspiel+Werbung}

Golden Girls Honey / THE.WAITRESS. Blog Vor circa zwei Jahren habe ich zum ersten Mal den beeindruckenden Dokumentarfilm "More than honey" angesehen. Die Geschichte der Bienen in unserer modernen Welt hat mich tief berührt. Geblieben ist neben der Abneigung gegenüber kalifornischen Mandelplantagen vor allem die Faszination für diese kleinen und doch so mächtigen Schwarmwesen. Weit mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel verdanken wir der Bestäubung durch die Bienen. Statt ihnen dankbar zu sein, machen wir es ihnen allerdings nicht so leicht. Klimaveränderungen, Pestizide, Monokulturen, ganz schön harter Tobak für die Bienen. Doch neben den traurigen Schlagzeilen vom Bienensterben (z.B. in China, wo mittlerweile in vielen Landstrichen von Menschenhand bestäubt werden muss), gibt es auch schöne Geschichten zu berichten. Geschichten vom Bienenglück. So versteckt sich zum Beispiel in Hamburg auf dem Dach eines Stadthauses in der Holländischen Reihe eine kleine Imkerei. Und dort sind sie Zuhause, die Golden Girls.

Golden Girls Honey / THE.WAITRESS. Foodblog

Die kleinen Bienenladies sammeln und summen hier fröhlich vor sich hin und produzieren feinsten Hamburghonig, den Julia und Ann Böning in liebevoller Handarbeit verarbeiten, abfüllen und verkaufen. Die beiden haben unten im Haus ihre Postproduktionsfirma Fotomaki Retouching, während ganze 3 Bienenvölker das Flachdach mitten in der Stadt ihr Zuhause nennen. Julia und Ann Böning lagen die Bienen schon lange am Herzen, so dass sie sich mit einer Imker-Ausbildung und ihren Völkern einen kleinen Traum erfüllen konnten - und einen wichtigen Beitrag gegen das Bienensterben und für das nachhaltige Nutzen urbaner Lebensräume leisten können. Ihren Bienen lassen sie es so gut wie möglich gehen, immer in dem Bewusstsein um ihren besonderen Wert und mit den Worten Albert Einsteins im Hinterkopf: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben."

Gewinnspiel Golden Girls Honey / THE.WAITRESS. Blog

Ich bin vor ein paar Monaten über die Golden Girls und ihre schöne Geschichte gestolpert. Da ich von der Idee und dem Honig so begeistert bin, möchte ich euch heute beglücken! Zusammen mit Golden Girls verlose ich zur Feier des Tages ein kleines Glas köstlichen Frühjahrsblütenhonig, um euch im kalten Januar ein wenig Frühling auf den Teller zu zaubern.

An der Verlosung teilnehmen – so geht’s:

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlasst bis zum 27.01. 2016 (24 Uhr) einfach einen Kommentar unter dem Post mit eurem Namen und einer gültigen Emailadresse, damit ich den/die Gewinner/in kontaktieren kann. (Die Emailadresse ist nur für mich einsehbar.) Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, Österreich und Schweiz. Teilnahme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich. Der Gewinner wird per Zufallswahl ermittelt und per Email kontaktiert. Kommentare ohne Namen werden nicht berücksichtigt.

Das Gewinnspiel ist beendet.

Verlosung von Golden Girls Honey und THE.WAITRESS.

Wer gerne mehr über die Golden Girls erfahren möchte, kann hier auf ihrer Website vorbeischauen. Dort findet ihr außerdem die schönen Bio-Bienenwachs-Kerzen und die Golden Girls Seeds, eine tolle Saatmischung für Garten oder Balkon, mit welcher ihr den Bienen vor eurer eigenen Haustür auch eine Freude machen könnt.

*Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Golden Girls Honey entstanden, welche mir freundlicherweise ein Glas Honig für die Verlosung zur Verfügung gestellt haben. Herzlichen Dank dafür!

Make a change: 10 Tipps für weniger Plastik im Alltag

10 Tipps fuer weniger Plastik im Alltag / THE.WAITRESS. Blog Plastik. Zum ersten Mal ist es mir vor ein paar Jahren nach dem Schauen des Trailers von "Plastic Planet" bewusst geworden. Plastik ist tatsächlich überall. Sei es der Lichtschalter an der Wand, die Tastatur des Computers oder die Verpackung der Nudeln im Supermarkt. Wenn man einmal anfängt darauf zu achten, kann man gar nicht glauben in was für einer plastikdominierten Welt wir leben. Plastik ist praktisch, keine Frage. Es lässt sich in endlos vielen Varianten, Farben, Formen und Konsistenzen herstellen. Es sorgt dafür, dass wir Lebensmittel einfach und unkompliziert verpacken und transportieren können. Es hilft uns Leben zu retten - in Form von Kanülen oder Blutkonserven. So viel zur Sonnenseite. Aber Plastik hat Schattenseiten. Viel zu viele meiner Meinung nach. Um hier nur ein paar zu nennen: Es ist extrem gesundheitschädigend, steht im Verdacht Krebs, Unfruchtbarkeit und viele andere Krankheiten hervorzurufen. Und: Es lässt sich nicht biologisch abbauen.

Seit ich mich intensiver damit beschäftige, versuche ich Plastik zunehmend aus meinem Alltag zu verbannen. Zumindest schrittweise und so gut es geht. Nicht mehr Straßenbahn fahren, wäre aktuell eher keine Option oder auf meinen Computer zu verzichten. Aber es gibt Dinge, die sich leichter realisieren lassen und so möchte ich euch heute 10 Tipps geben, wie man Plastik einfach ersetzen oder vermeiden kann. Here we go!

Meine 10 Tipps für weniger Plastik im Alltag:

1) Schneidebretter

Plastikschneidebretter waren mir schon immer suspekt, mittlerweile weiß ich auch warum: Beim Schneiden lösen sich feinste Plastikpartikel und gehen in unsere Nahrung über. Fetthaltige Lebensmittel lösen die Weichmacher und diese wandern ebenfalls in unseren Körper. Hinzu kommt, dass Bakterien sich auf Plastik viel wohler fühlen und sich dadurch besser vermehren. Also warum nicht einfach wieder zu den guten, schlichten Holzbrettern greifen, die auch noch viel schöner aussehen?

Plastikfreie Schneidebretter aus Holz / THE.WAITRESS. Blog

2) Brotdosen

Mit dem Umzug in meine neue Wohnung habe ich mich von meinen Tupper-Dosen getrennt. Mein Mittagessen fürs Büro oder Essensreste packe ich nun einfach in verschieden große Gläser. Das können Weck-Gläser sein oder einfache Schraubgläser. Mein derzeitiger Favorit: Die Gläser meiner liebsten Gewürzgurken. Die sehen schön aus,  sind geschmacksneutral, dicht und geben ohne unnötige Weichmacher auch keine unschönen Chemikalien an mein Essen ab. Wem Gläser zu schwer sind, kann ich schadstofffreie und nachhaltige Edelstahl-Lunchboxen empfehlen, die von verschiedenen Herstellern angeboten werden.

3) Trinkflaschen

Hier gilt das Gleiche wie bei den Brotdosen und den Schneidebrettern. Plastikflaschen strotzen meist nur so vor Weichmachern und wenn ich Wasser trinke, möchte ich nicht noch einen unsichtbaren Cocktail aus Chemikalien mittrinken. Zum Glück gibt es auch hier schöne Alternativen aus Edelstahl oder Glas.

4) Küchenhelfer

Hitze und Kunststoff vertragen sich leider nicht sehr gut. Durch das Erwärmen lösen sich, mal wieder - wen wundert's noch - Chemikalien aus z.B. Pfannenwendern oder Backformen. Durch fetthaltige Lebensmittel wird dieser Effekt noch unterstützt. Keine schöne Vorstellung, wenn man einen Kuchen in einer Silikonform backt. Hier tummeln sich Weichmacher der Extraklasse. Also vielleicht doch wieder zu herkömmlichen Formen aus Metall oder Keramik und zu Küchenhelfern aus Holz und Edelstahl greifen? Sie sind schön und praktisch unverwüstlich.

Plastikfrei im Alltag - 10 Tipps / THE.WAITRESS. Foodblog

5) Shampoo & Duschbad

Nichts ist normaler als Shampoo und Duschbad abgefüllt in Plastikflaschen zu kaufen. Mit großer Regelmäßigkeit sind diese Flaschen allerdings aufgebraucht, machen reichlich Plastikmüll und lassen sich, wenn überhaupt möglich, auch nur mit Nachfüllpackungen aus Plastik wieder befüllen. Tatsächlich gibt es Seife und Shampoo seit jeher auch am Stück, oft unverpackt und somit plastikfrei zu kaufen. Ich probiere gerade eine Shampoo-Seife aus, die herrlich nach Zitronengras duftet und freue mich sehr, dass man sie rückstandslos aufbrauchen kann und sie mit viel weniger Inhaltsstoffen daherkommt.

6) Abschminkpads & Taschentücher

Besonders bei Kosmetikartikeln sind wir große Wegwerfkünstler. Sei es ein Abschminkpad oder ein Papiertaschentuch - wir werfen beides weg, den Inhalt und die Plastikverpackung. Dabei gibt es auch hier tolle Alternativen: Das klassische Stofftaschentuch zum Beispiel. Es ist waschbar und damit unbegrenzt wiederverwendbar. Ich habe einfach ein paar aus dem Bestand meiner Mutter entführt und bin damit sehr zufrieden. Vielleicht findet ihr ja auch noch alte Bestände auf dem Dachboden oder bei der Großmutter? Auch gut: Abschminkpads oder Waschlappen aus Stoff, die sich ebenso unbegrenzt einsetzen lassen. Das freut den Geldbeutel und die Natur, denn der Anbau von Baumwolle verbraucht unfassbar viel Wasser. Also lieber zwei waschbare langlebige Baumwoll-Stoffpads, als jeden Monat eine neue Packung Wegwerf-Wattepads mit einer durchschnittlichen Verwendungsdauer von 2 Minuten.

7) Hautpflege

Plastik würde sich bewusst wahrscheinlich niemand auf die Haut schmieren wollen, aber tatsächlich machen wir es täglich. In vielen Duschbädern und vor allem in Peelings versteckt sich so genanntes Mikroplastik. Das sind winzig kleine Plastikkügelchen, die so klein sind, dass sie in Kläranlagen nicht aus dem Wasser herausgefiltert werden können und so letztendlich in der Natur, unseren Gewässern und in den dort lebenden Tieren landen. Die Alternative: Naturkosmetik, denn hier darf Mikroplastik mit gutem Grund nicht verwendet werden.

8) Putzmittel

Hier gilt das Gleiche wie bei Shampoos und Seife, denn Putzmittel kommen generell auch in Plastikverpackungen daher. Heutzutage haben wir meist ein ganzes Putzmittel-Arsenal im Schrank, für jeden Fleck eine andere Flasche. Habt ihr euch mal gefragt, wie eigentlich vor 100 Jahren geputzt wurde, als es die Chemiekeulen noch nicht gab? Die Antwort damals wie heute: Essig und Natron sind die Zaubermittel der ersten Wahl. Daraus lassen sich im Handumdrehen selbst Reinigungsmittel herstellen. Sehr gerne zeige ich euch ein paar "Rezepte" dafür.

Plastikfrei Einkaufen / THE.WAITRESS. Blog

9) Einkaufen

Ich gehe seit ca. zwei Jahren fast nur noch im Bioladen und auf dem Wochenmarkt einkaufen. Verirre ich mich doch mal in einen konventionellen Supermarkt, kann ich nur  staunen wie viel hier in Plastik verpackt ist. Hier wird es dem Kunden nicht so leicht gemacht, auf Plastik zu verzichten - absurderweise gerade oft bei Bio-Obst und -Gemüse, das in Plastik gehüllt vor konventionellem Gemüse geschützt werden soll. Ich kann euch also nur ans Herz legen, soweit das möglich ist, direkt beim Erzeuger, auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen einzukaufen. Dort werdet ihr auch nicht komisch angeschaut, wenn ihr 8 Äpfel lose aufs Band legt. Und solltet ihr doch mal eine Tüte benötigen, gibt es waschbare Baumwollsäckchen und -netze, die ihr ganz einfach verwenden könnt. Ich habe meine bei monomeer, einem plastikfreien Online-Shop entdeckt, den ich euch sehr ans Herz legen kann

10) Essen

Plastikfrei essen klingt im ersten Moment vielleicht irritierend, aber ist euch schon einmal aufgefallen, wie viel Müll / Plastik zusammenkommt, wenn wir in einem Restaurant Essen zum Mitnehmen bestellen oder uns Essen nach Hause liefern lassen? Meist kommt da ein ganzer Berg an Styropor- und Plastikverpackungen zusammen, der eigentlich nicht sein muss. Als Alternative beim Mitnehmen bietet es sich an, eine eigene Lunchbox z.B. aus Edelstahl dabeizuhaben, in die man das Essen füllen lassen kann oder beim Falafelladen des Vertrauens ein Geschirrtuch, in welches man das Falafelbrot wickeln lassen kann. Das wird die Verkäufer vielleicht zunächst irritieren, aber keine Sorge, sie gewöhnen sich auch daran.

Habt ihr noch weitere Ideen, wie man Plastik im Alltag ersetzen oder vermeiden kann? Ich freue mich immer über neue Anregungen und Tipps!

Make a change: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Make a change: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit

Die Welt der Foodblogs ist, sagen wir mal, zu 80% rosarot. Es gibt schöne Törtchen anzusehen und liebevoll drapierte Krümel von selbstgebackenem Knuspermüsli zu bestaunen. Man kann appetitliche Smoothiekreationen bewundern oder sich nach verlockenden, saftigen Burgern verzehren. Rezepte und Fotos von Essen soweit das Auge reicht. Nichts worüber man sich beschweren könnte, auch ich kann mir Fotos von Essen stundenlang in reinster Verzückung anschauen. Aber es droht manchmal etwas einseitig zu werden und die Balance ist mir wichtig - nicht nur was das betrifft, was bei mir auf den Tisch kommt. Der Blick über den Tellerrand ist es, der für mich das Leben gerade so spannend macht und hinzukommt: Es gibt zu viele Baustellen auf diesem Planeten, als dass man sich nur mit der perfekten Smoothiebowl auseinandersetzen sollte. Dass es mir am Herzen liegt, die Welt ein klitzekleines bisschen besser machen, habe ich an der einen oder anderen Stelle bereits einmal erwähnt.

ProduktLiebe: soulbottles {Werbung & Give-Away}

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Nachhaltigkeit. Ein Wort, das ständig um uns herum auftaucht. Ein Wort, das träumen lässt von einer besseren Welt oder ein schlechtes Gewissen macht beim Blick auf den eigenen ökologischen Fußabdruck. Ein großes Wort, über das man locker monatelang am Stück diskutieren könnte, ohne auch tatsächlich nur eine Sekunde lang nachhaltig zu leben. Diskutieren können viele, nachhaltig leben machen wenige. Es ist auch gar nicht so einfach, mit dem nachhaltig von jetzt auf gleich, aber feststeht: wir haben die Wahl! Jeden Tag auf’s Neue können wir entscheiden, wie wir leben und jeden Tag aufs Neue können wir Dinge verändern, und seien sie noch so klein.

BerlinLiebe: Original Unverpackt

BerlinLiebe: Original Unverpackt

Stellt euch vor: Es ist Samstag, der Kühlschrank ist nach einer Arbeitswoche gähnend leer und ihr macht euch auf den Weg zum nächsten Supermarkt, um ordentlich einzukaufen. Manch einer schreibt sich eine Liste, der andere macht sich direkt auf den Weg und ein, zwei Stunden später kommt ihr vollbepackt nach Hause. Und was habt ihr mitgebracht? Müll.*Wie bitte?! Ihr habt doch ganz viele leckere Sachen eingekauft, Obst, Gemüse, ein neues Müsli, Joghurt, Nudeln und dieses leckere Pesto... ja, und ein paar blinde Passagiere sind auch an Bord. Folie, Pappe, Glas und vor allem Plastik in allen Formen und Farben.