Herbst

So lecker! Porridge mit karamellisierter Banane, Kakao und Kokos

So lecker! Porridge mit karamellisierter Banane, Kakao und Kokos

Manchmal schmunzele ich, wenn ich morgens mit meiner Schale Porridge am Frühstückstisch sitze. Als Kind konnte man mich mit Haferflocken jagen. Die breiige Konsistenz, der Geschmack von Milch, beides mochte ich überhaupt nicht. Das Höchste der Gefühle waren in Ausnahmefällen ein paar Löffel mit extra viel Erdbeermarmelade, damit die Haferflocken geschmacklich übertüncht wurden. Als kleinem thüringer Mädchen war mir ein deftiges, herzhaftes Frühstück mit Biss viel lieber. Wie die Brötchen mit Aufschnitt, die ich morgens und auch in der großen Pause auf dem Schulhof aß. Ab und an verirrte sich auch Nutella darauf, aber sonst erlaubte ich wenig Abwechslung und Spielraum und da ich keinen Käse mochte, führten alle Wege zur Wurst. Noch Jahre später frühstückte ich lieber herzhaft und toppte mein Brot mit den verschiedensten Köstlichkeiten von ungarischer Salami bis hinzu Feta (immerhin manch ein Käse war nun in Ordnung), getrockneten Tomaten oder einem Rührei. Um Haferflocken machte ich großräumig einen Bogen - bis ich Crumble für mich entdeckte und meine Ernährungsumstellung mir Brot untersagte und Brei auf die Speisenagenda holte. Porridge aus Hirse und/oder Haferflocken stand plötzlich an der Tagesordnung. 

Kürbisrisotto mit Salbei und Parmesan

Kürbisrisotto mit Salbei und Parmesan

In den letzten Tagen haben die Bäume hier in Berlin begonnen, sich Blatt für Blatt zu verfärben. Jedes Jahr ist es ein wunderschönes Schauspiel, dem ich halb freudig, halb wehmütig zusehe. Der Herbst ist da, daran gibt es längst keinen Zweifel mehr. Die Tage sind kürzer, wenn morgens der Wecker klingelt, ist es noch dunkel und auf den Wiesen glitzert der Raureif. Meine kuschlige Strickjacke mit dem weichen Fell an der Innenseite ist wieder meine Lieblingsgesellschaft im Home Office und statt einer einzelnen Tasse koche ich mittlerweile wieder kannenweise Tee. Wohlig warm darf es jetzt sein und gemütlich so oft wie es geht. Dieses hyggelige Gefühl, das seit einigen Jahren ziemlich angesagt ist, mache ich mir am liebsten mit Kerzenlicht und herrlich leckerem Soulfood. Sobald es im Herbst kühler wird, ist Risotto dafür ein großer Anwärter. Denn Risotto ist nicht nur Soulfood, sondern auch Slowfood par excellence. Nichts ist für mich so entspannend, wie das Kochen eines Risottos. Das geht nicht zwischen Tür und Angel und das soll es auch gar nicht. Hier ist ganz klar der Weg das Ziel - auch bei dem köstlichen Kürbisrisotto, das ich euch heute mitgebracht habe. 

Daily Delicious: Ofenkürbis mit Feta

Daily Delicious: Ofenkürbis mit Feta

Die letzten warmen Sonnenstrahlen einfangen. Ein letztes Mal, bei der Eisdiele um die Ecke auf eine Kugel Zitronensorbet vorbeischauen. Ein letztes Mal barfuss über die Wiese im Park spazieren. Ein letztes Mal mit Freunden im Biergarten den Feierabend begrüßen. Ein letztes Mal im Sommerkleid durch den Tag tanzen… der September ist für mich gerade ein Monat voller letzter Male. Diese Woche hat der Sommer noch einmal eine Ehrenrunde gedreht und uns hier in Berlin wieder Temperaturen um die 28 Grad geschenkt. Ein letztes Mal sitze ich heute auf meinem Lieblingsplatz im Fenster und lasse mich von der Sonne kitzeln, bevor morgen der Regen (endlich!) kommt und mit ihm der Herbst Einzug hält

Quesadillas mit Süßkartoffel, Cheddar und Balsamicozwiebeln

Quesadillas mit Süßkartoffel, Cheddar und Balsamicozwiebeln

Montagmorgen. Sieben neue Tage liegen vor uns und mit ihnen wunderbare Möglichkeiten und Chancen – um den Sommer zu genießen, abends spontan ein Picknick zu veranstalten oder vielleicht einfach um das Leben in die Hand zu nehmen und endlich all die Dinge zu tun, die wir schon so lange vor uns herschieben? Momentan befasse ich mich viel mit dem Thema „Ausreden“, auch in meinen Coachings taucht es immer wieder auf. Ich vermute, weil es uns alle verbindet und jede/r (meist unbewusst) ein schönes Sammelsurium an Ausreden mit sich herumträgt. Der Klassiker ist und bleibt: „Ich habe keine Zeit.“ Das mag bis zu einem gewissen Grad stimmen, aber es heißt nicht umsonst „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ Oder wie würden es sonst so viele von uns schaffen bei Serien wie „Suits“, „This is Us“ oder „Games of Thrones“ dranzubleiben?
Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist es deshalb mit dieser Standardausrede immer wieder aufzuräumen und genau das ist auch der Grund für das heutige Rezept. Eine abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung muss nicht zeitintensiv sein, sondern darf Spaß machen, lecker schmecken und ratzfatz auf den Tisch gezaubert werden. Meine Quesadillas mit Süßkartoffeln, Cheddar und Balsamicozwiebeln sind dafür ein weiterer Beweis und ein umwerfend würziges Soulfood noch dazu.

Daily Delicious: Cremige Champignon-Pasta {vegan}

Daily Delicious: Cremige Champignon-Pasta {vegan}

Der Sommer hat Durchhaltevermögen, das muss man ihm lassen. Sonne satt und wochenlang Temperaturen um die 30 Grad. Mein Wassermelonen-Konsum ist rasant angestiegen, von meinem Wasserverbrauch gar nicht erst zu sprechen – und ich weiß, was für ein riesengroßes Glück es ist so viel Wasser zur Verfügung zu haben wie ich brauche, denn das kann bei dieser Hitze leider nicht jedes Pflänzchen unter der Sonne behaupten…

So gerne ich die Wärme und Wassermelonen mag, so gerne mag ich auch Abwechslung – und Melone tagein tagaus wird eben ab einem gewissen Punkt etwas langweilig. Gleichzeitig versuche ich momentan so wenig Zeit wie möglich vor meinem Herd zu verbringen, da meine Wohnung mit ihrer Süd-West-Ausrichtung sich so schon ganz wunderbar aufwärmt und ich keine unnötigen Saunamomente vor meinen Gasflammen ergänzen möchte. Also was tun? So schnell kochen, dass mir dabei nicht warm wird und trotzdem etwas Leckeres (und Anderes als Wassermelone) auf dem Tisch landet: wie z.B. die herrlich cremige Champignon-Pasta, die in nur 10 Minuten gemacht ist….

Homemade Granola - Knuspermüsli selbst machen

Homemade Granola - Knuspermüsli selbst machen

Erdbeeren. Die ersten habe ich dieses Jahr vor ein paar Wochen auf Sardinien gegessen. In einem kleinen Ort, der noch etwas verschlafen an der Ostküste auf das Meer blickt und auf die beginnende Sommersaison und die mit ihr anreisenden Touristen wartet. Der Lebensmittelladen von Manuel, einem charmanten jungen Italiener liegt an einer der Hauptstraßen. Als ich morgens daran vorbeilief, lockten mich die Kisten voller bunter und appetitlicher Gemüsesorten hinein. Zucchini, Paprika, Auberginen in den verschiedensten Farben und Formen, weiter hinten dann ein Regal mit Pasta, Tomaten-Sugo, Olivenöl und Käse, eben allem was das italienische Herz begehrt. Und mittendrin Manuel, wild gestikulierend, mit ansteckend strahlendem Lachen, der kurzerhand mit dem Messer eine Artischocke zum Verkosten zerlegte und dabei immer weiter Italienisch parlierte ganz ungeachtet davon, dass ich seiner Sprache kaum mächtig bin. Warum auch? Die Botschaft des Genusses braucht keine Worte.

Quinoasalat mit roter Bete, Feta, Orange und Minze

Quinoasalat mit roter Bete, Feta, Orange und Minze

Der März glänzt bisher nicht unbedingt mit dem schönsten Frühlingswetter. In den letzten Tagen war es hier in Berlin mal wieder grau in grau und irgendwie habe ich mich genauso gefühlt wie der Himmel aussah. Tage zum Drinnenbleiben, Tage zum Die-Decke-über-den-Kopf-ziehen. Mein Kopf trichterte mir den Wunsch nach leckerem Soulfood ein, aber nach solchem für das ich möglichst wenig Zeit in der Küche verbringen sollte. Je schneller und unkomplizierter, desto besser. Pasta mit Tomatensoße oder Pesto ist dann immer ein heißer Anwärter. Aber mein Körper wusste, das wäre das Gegenteil von dem was ich brauchte. Also machte ich im Bioladen einen Bogen um die Nudelabteilung und kaufte stattdessen frisches Gemüse, griff beherzt zur roten Bete, schnappte ein paar Orangen und noch ein Bund Minze. Einfach so, ganz ohne Plan.

Zuhause angekommen (und immer noch mit dem vehementen Wunsch, mir doch vielleicht etwas weniger Arbeit zu machen), blendete ich die Stimme in meinem Kopf aus, machte Musik an, setzte Quinoa auf und begann zu schnippeln. In nicht mal 20 Minuten stand so plötzlich ein Salat auf dem Tisch, der mich bei der ersten Gabel laut seufzen ließ. Was für ein Genuss! Was für ein herrlich leckeres, gesundes Essen!

Meine (zuckerfreien) Lieblingspancakes

Meine (zuckerfreien) Lieblingspancakes

Manchmal wache ich morgens auf und habe Appetit auf Pancakes. Fluffig-luftige und hauchzart süße Pancakes. Meistens passiert das am Wochenende, wenn ich mir mehr Zeit für mein Frühstück schenke und Lust auf Abwechslung von meinen Porridgevariationen habe. In den letzten Wochen hat mich dieser Pancake-Appetit sehr oft überkommen und kurzerhand habe ich aus ein paar einfachen, guten Zutaten, die ich immer zu Hause habe, einen Pancaketeig gezaubert und herausgekommen ist das absolut köstlichste Frühstücksglück: meine zuckerfreien Lieblingspancakes!

Mein 5-Minuten-Porridge (vegan & zuckerfrei)

Mein 5-Minuten-Porridge (vegan & zuckerfrei)

Im Zen Buddhismus gibt es ein wunderbares Wort, das mir in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf gegangen ist: Shoshin. Es bedeutet so viel wie ‚beginners mind‘ oder ‚Anfängergeist‘. Es geht dabei darum, dass wir die Welt um uns betrachten, als würden wir sie zum ersten Mal erblicken. Neu und unberührt. Es ist eine Haltung, die dazu einlädt, mit offenem Herzen und Verstand durchs Leben zu gehen – und dabei gleichzeitig längst vergangene Erfahrungen oder alte Überzeugungen über den Haufen zu werfen. Ganz so würde es ein Zen-Mönch vielleicht nicht formulieren, aber mir gefällt diese Interpretation sehr gut und sie passt tatsächlich hervorragend zu #40TageSorgenfrei.

Denn indem wir vermeintlich feststehende Auffassungen wertungsfrei betrachten und auf den Kopf stellen, tauchen nicht nur gänzlich andere Perspektiven und Ideen, sondern auch neue Möglichkeiten auf.
Eine dieser Auffassungen, die sich in unserer Gesellschaft hartnäckig hält, ist z.B. die Überzeugung, dass man Zeit braucht, um sich gesund zu ernähren. Und ich habe es mir quasi zur Aufgabe gemacht, mit diesem Irrtum aufzuräumen. Mit meinem Blog, ganz besonders mit meiner Daily-Delicious-Reihe und vor allem mit dem folgenden Rezept. Für all die Zweifel und all die Ausreden: Mein 5-Minuten-Porridge tritt hiermit offiziell den Gegenbeweis an. 

Daily Delicious: Mein goldenes Linsen-Dal

Daily Delicious: Mein goldenes Linsen-Dal

Manchmal überrascht es mich selbst – ich probiere ein neues Rezept aus und plötzlich findet es ständig seinen Weg auf meinen Teller. So geschehen mit meinem Linsen-Dal, das ich in den vergangenen Wochen verblüffend oft und gerne gekocht habe. Mit seiner herrlich goldenen Farbe zaubert es eine willkommene Abwechslung in die eher grauen Februartage und dank seiner wärmenden Gewürze sorgt es für ein genüsslich wohliges Gefühl im Bauch. Perfekt für den Winter und als Stärkung für #40TageSorgenfrei, mein Projekt für die diesjährige Fastenzeit.

Dal ist neben Curry ein traditionelles Gericht der indischen Küche und wird aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen oder Bohnen zubereitet. Dadurch liefert es eine Menge pflanzliches Eiweiß und ist ungemein nährend. Was mir daran allerdings noch besser gefällt: Es lässt sich im Handumdrehen zubereiten, ist quasi schnell und unkompliziert in einem und darüber hinaus unbegrenzt und je nach Kühl- und Küchenschrankvorrat variierbar.

Geburtstagsglück: Schokoladenkuchen mit roter Bete {und Verlosung}

Geburtstagsglück: Schokoladenkuchen mit roter Bete {und Verlosung}

Vor fünf Jahren habe ich einfach angefangen. Mit diesen Worten: „Aus Liebe zum Essen. Aus Leidenschaft fürs Kochen und Backen. Aus Begeisterung für die schönen und einfachen Dinge des Lebens. Ein neues Jahr. Ein neues Abenteuer. Los geht’s.“ Fünf Jahre und 230 Beiträge später sitze ich hier und staune. Im Traum hätte ich nicht erwartet, wohin mich dieses Abenteuer tragen würde.

Daily Delicious: Die schnellste Pasta mit Spinat, Frischkäse und getrockneten Tomaten

Daily Delicious: Die schnellste Pasta mit Spinat, Frischkäse und getrockneten Tomaten

Während der Januar in den letzten Wochen mit elegantem Wintergrau seinem Namen alle Ehre gemacht hat und quasi die personifizierte Einladung zum Einigeln war, habe ich mich in meiner Wohnung eingeschlossen und hinter den Laptop geklemmt. In Vorbereitung auf all die Abenteuer, die 2018 bereithält, habe ich an meinen Ideen gefeilt und einen Businessplan geschrieben. Seitenweise Gedanken, Pläne, Wünsche, Worte und Zahlen. Das Schöne daran: ich durfte mich ganz auf meine Zukunftspläne konzentrieren, hatte einen klaren Fokus und konnte sehen, wie all meine Ideen nach vielen Monaten schwarz auf weiß Form annehmen. Das weniger Schöne daran: die Zeit verging gefühlt doppelt so schnell und wenn ich dabei eines nicht wollte, dann zwischen den Arbeitsetappen ewig in der Küche stehen, kochen und abwaschen. Ich tanze in den Pausen viel lieber durch die Wohnung und bringe dadurch die grauen Zellen wieder in Schwung.

Das perfekte Dessert für Weihnachten: Bratapfel mit Marzipanstreuseln {Werbung}

Das perfekte Dessert für Weihnachten: Bratapfel mit Marzipanstreuseln {Werbung}

Ja, ich weiß, ich bin spät dran. Aus Gründen. Das ist quasi mein Last-Minute-Weihnachtsrezept und ich möchte es unbedingt noch in diesem Jahr mit euch teilen. Vielleicht überlegt ihr ja gerade noch fieberhaft womit ihr euer Weihnachtsmenü abschließen könnt und seid auf der Suche nach einem unkomplizierten und doch raffinierten Dessert? Dann habe ich nämlich genau das richtige für euch: dekadent gefüllten Bratapfel mit Marzipanstreuseln.

Zeit für dich und Rotweinkuchen mit Mascarponecreme {Werbung}

Zeit für dich und Rotweinkuchen mit Mascarponecreme {Werbung}

Mit großen Schritten bewegen wir uns auf das Jahresende zu und ich merke wie sich bei mir ab und an ein leichtes Gefühl von Zeitdruck einstellen will. Plötzlich ziehen die Stunden scheinbar schneller vorbei, während sich meine Aufgaben und Pläne weiter häufen. Wo ist denn das Jahr auf einmal hin? Wollte ich nicht schon viel weiter sein? Viel mehr realisiert und umgesetzt haben? Dann schwirren kleine Energieräuber getarnt als Gedanken durch meinen Kopf und säuseln mir Märchen wie "Ich habe nicht genug Zeit." und "Ich schaffe das nicht." ins Ohr. Meine Gefühle steigen direkt mit ein und schenken mir den passenden Cocktail aus Überforderung, Druck und Energielosigkeit ein. Die Verlockung zuzugreifen, ist groß, aber ich lehne immer wieder dankend und vor allem entschieden ab.

Daily Delicious: One-Pot-Pasta mit Kürbis und Salbei

Daily Delicious: One-Pot-Pasta mit Kürbis und Salbei

Wenn ich morgens in meine Küche gehe, um mir eine Tasse Tee zu machen und den Tag zu begrüßen, fällt mein Blick als erstes auf ein paar Worte an der Wand: It's supposed to be easy.

Diese schwarzen Buchstaben auf weißem Papier sind mit das Erste, was ich erblicke - morgens und zu jeder anderen Tageszeit, wenn ich meine Küche betrete. It's supposed to be easy. Die Worte sind mein Kompass, mein Anker und mein Knoten im Taschentuch zugleich. An jedem einzelnen Tag. Bis in jede noch so kleine Zelle meines Körpers habe ich sie verinnerlicht und lebe nach ihnen.

Vegane Zimtschnecken mit Nuss-Nougat-Füllung

Vegane Zimtschnecken mit Nuss-Nougat-Füllung

Schweden. Sverige. Dieses Land im Norden hat mich schon immer fasziniert. In den Geschichten von Astrid Lindgren habe ich mich als Kind verloren. Bin mit Ronja Räubertochter durch die Wälder gezogen, zusammen mit Kalle Blomquist meiner Neugier gefolgt und habe mit Pippi Langstrumpf bei einem Glas Brause aus dem Limonadenbaum über das Leben philosophiert. Schweden, das war für mich immer ein fernes Land voller positiver Assoziationen und wohliger Gefühle. Warme, duftende Zimtschnecken. Endlos lange Midsommar-Abende. Blumenkränze im Haar. Blaubeeren auf der Zunge. Und Ausflüge zu Ikea. Ein Sehnsuchtsort, den ich nur aus der Ferne kannte.

Feigen mit Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen

Feigen mit Ziegenkäse und karamellisierten Walnüssen

Manchmal bin ich überrascht, dass sich nun auch schon der September seinem Ende neigt. Hat das Jahr nicht gerade erst begonnen? Müsste der Sommer nicht eigentlich noch kommen? Aber dann erinnere ich mich an die Tage, an denen ich bei glühender Hitze im See schwimmen war, die lauen Abende mit Freunden im Biergarten, die spontanen, großzügigen Regengüsse und die unzähligen Mückenstiche auf der Haut. Es war ein besonderer Sommer. Nasser Anders als gedacht, aber auch irgendwie schön. Und statt ihm jetzt hinterherzutrauern, bin ich in totaler Herbstvorfreude und weiß gar nicht wo ich anfangen soll bei all den köstlichen Seelenwärmern, die ich kochen und backen möchte. Crumble gab es selbstverständlich schon öfters, als nächstes stehen Zimtschnecken ganz hoch im Kurs, dicht gefolgt von Kürbispancakes und Waffeln mit Pflaumenkompott. Oder darf's doch lieber herzhaft mit Steinpilzrisotto oder Rote-Bete-Flammkuchen sein?

Let's get cozy: Meine liebsten Herbstrezepte

Let's get cozy: Meine liebsten Herbstrezepte

Die erste Kastanie. Das Frösteln morgens im Bad, weil es über Nacht kühl geworden ist in der Wohnung. Der erdig duftende Wind, der die Blätter an den Bäumen zum Rascheln bringt und die Sonne, die plötzlich zu einer anderen Tageszeit den Fensterrahmen streift. Das braune Eichhörnchen, das zwischen den Bäumen umherflitzt und noch eben ein paar Vorräte zusammen sucht. Rotwangige, knackige Äpfel auf dem Wochenmarkt, süße Pflaumen, knallig leuchtende Kürbisse. Die Freude über eine heiße Tasse Tee im Kerzenlicht und das Einkuscheln unter einer dicken, weichen Decke.

Shall we have tea first? Daily Detox mit Pukka {Gewinnspiel & Werbung}

 shall we have tea first - detox mit pukka / THE.WAITRESS. Blog

shall we have tea first - detox mit pukka / THE.WAITRESS. Blog

Müsste ich mich entscheiden, welches kleine Glück das größte in meinem Alltag ist, wäre es eine Tasse Tee. Alles beginnt mit einer Tasse Tee. Jeder Morgen, jeder Tag, jede Entscheidung und jedes Projekt. Schon Peter Pan kannte die wichtigste aller Fragen: "Would you like an adventure or shall we have tea first?" und nicht nur Wendy wusste sich in diesem Moment richtig zu entscheiden - auch ich würde meistens die Tasse Tee wählen. Ein paar Schlucke wohlige Wärme, die so viel mehr sind als heißes Wasser. Eine Tasse Wohlbehagen, die mich stärkt für jedes noch so große Abenteuer.

 Daily Detox mit Pukka Tee / THE.WAITRESS. Blog

Daily Detox mit Pukka Tee / THE.WAITRESS. Blog

Ob schwarz, grün oder weiß, mit Kräutern oder Früchten, gemischt oder pur, mit meinem Teesortiment könnte man sich locker einmal um die ganze Welt trinken und manchmal mache ich das sogar an einem einzelnen Tag. Dann begrüße ich den Morgen mit einem wärmenden Chai in Indien, erfrische meine Geister am Vormittag mit einem leichten weißen Tee in den grünen Hügeln Chinas und mache es mir gegen Abend mit einem Earl Grey auf dem Sofa in den schottischen Highlands gemütlich. Tee ist für mich, was für andere Kaffee ist - ein geliebtes Ritual, ein Kraftspender und ein Anker in den Wogen des Lebens.

 Daily Detox mit Pukka Herbs / THE.WAITRESS. Blog

Daily Detox mit Pukka Herbs / THE.WAITRESS. Blog

Seit ein paar Jahren habe ich ganz besonders die Tees von Pukka* ins Herz geschlossen. Ich mag es die Liebe und Sorgfalt zu spüren, die in jeder Teesorte steckt - von der Auswahl der Zutaten aus Bio-Anbau über die Komposition der Aromen, die grafische und textliche Gestaltung der Verpackung bis zu der Wertschätzung der Umwelt und den Farmern gegenüber, ohne die keiner der Tees denkbar wäre. Pukka Tees vermitteln die Kraft und den unfassbaren Reichtum der Natur auf eine ganz herrlich leichte und authentische Art und schaffen es immer wieder mir auch in herausfordernden Momenten meine innere Balance und mein Leuchten zu schenken.

 Vom Glück des Teetrinkens - Detox mit Pukka / THE.WAITRESS. Blog

Vom Glück des Teetrinkens - Detox mit Pukka / THE.WAITRESS. Blog

Umso mehr freue ich mich, dass ich hier auf dem Blog zusammen mit Pukka* 3 Teepakete mit jeweils 3 Tees verlosen darf. Jedes Paket besteht aus den wunderbaren Tees Detox, Detox mit Zitrone und Klar, die jeder für sich mit den besten Inhaltsstoffen und einem feinen Geschmack den Körper bei der Reinigung und Entgiftung unterstützen. Genau das, was wir jetzt im Frühjahr brauchen, wenn es darum geht, Körper, Geist und Seele vom Ballast des Winters zu befreien und für die bevorstehenden Abenteuer der kommenden Monate zu stärken.

 Gewinnspiel - Detox mit Pukka Tees / THE.WAITRESS. Blog

Gewinnspiel - Detox mit Pukka Tees / THE.WAITRESS. Blog

IN DEN LOSTOPF HÜPFEN – SO GEHT’S:

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlasse bis zum 27.03.2017 (24 Uhr) einfach einen Kommentar unter dem Post (mit deinem Namen und einer gültigen Emailadresse, damit ich den/die Gewinner/in kontaktieren kann. Die Emailadresse ist nur für mich einsehbar.) und erzähle mir, welche Rolle das Teetrinken in deinem Leben spielt - und vielleicht verrätst du mir ja auch deine Lieblingsteesorte? Ich freue mich auf deine Antworten!

Teilnahme für jede/n ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich. Der/Die Gewinner/in wird per Zufallswahl ermittelt und per Email kontaktiert. Kommentare ohne Namen werden nicht berücksichtigt.

Ich wünsche dir viel Glück!

* Dieser Post ist in Kooperation mit Pukka entstanden. Herzlichen Dank für diese köstliche und inspirierende Zusammenarbeit!

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A little love: Schoko-Cranberry-Energyballs

 Rezept für vegane Schoko-Cranberry-Energyballs / THE.WAITRESS. Blog

Rezept für vegane Schoko-Cranberry-Energyballs / THE.WAITRESS. Blog

Dieses süße Rezept sollte schon vor ein paar Wochen seinen Weg auf den Blog finden. Doch nach einem belebten Februar kam ein noch bewegterer März um die Ecke und bereicherte mein Leben so mit Terminen, Todos und Projekten, dass nicht viel Zeit zum Innehalten blieb. Nicht ganz die entschleunigte Fastenzeit, die ich mir vorgestellt hatte. Meinem Körper wurde das jetzt offenbar etwas zu bunt und er hat mir kurzerhand eine Zwangspause verordnet. Die letzten Tage habe ich noch mit Ingwertee, Goldener Milch und Co. dagegengehalten, aber jeder Widerstand - zwecklos. Er war deutlich durchsetzungsstärker als angenommen, aber so kann ich endlich in aller Ruhe (mit schönster Gesellschaft einer waschechten Erkältung und Glen Hansard im Ohr) diesen Post in meinem Bett schreiben und dich an meinem Rezept für köstliche Schoko-Cranberry-Energyballs teilhaben lassen.

 Rezept für Schoko-Cranberry-Energyballs / THE.WAITRESS. Blog

Rezept für Schoko-Cranberry-Energyballs / THE.WAITRESS. Blog

Energyballs sind wunderbare kleine Kraftpakete, die voller guter Zutaten stecken und (richtig gemacht) trotzdem verführerisch sündig schmecken. Genussvolle, gesunde Pralinen quasi, mit denen man sich selbst etwas Gutes tun kann. Und darum geht es schließlich nicht nur in der Fastenzeit, wo wir noch einmal bewusst inneren und äußeren Ballast abwerfen können, sondern auch in der restlichen Zeit des Jahres. Während wir alle nämlich oft große Klasse darin sind, wenn es darum geht anderen eine Freude zu machen, vergessen wir im Alltagsgewusel schnell den wichtigsten Menschen in unserem Leben: uns selbst.

 Rezept vegane und rohe Schoko-Cranberry-Energyballs / THE.WAITRESS. Blog

Rezept vegane und rohe Schoko-Cranberry-Energyballs / THE.WAITRESS. Blog

Wann hast du dir zum letzten Mal bewusst etwas Gutes getan? Wann hast du dir eine Pause gegönnt? Mach dir doch an diesem Wochenende mal wieder ganz bewusst eine Freude und ein Geschenk. Gehe nach draußen und lasse dich von diesem kraftvollen Wind herrlich durchpusten, lege deine Lieblingsmusik auf und lasse dich einfach in diese Klangwelt fallen, ziehe den WLAN-Stecker um in dein Innerstes zu lauschen oder zaubere dir ein paar Schoko-Cranberry-Energyballs, die du dir genüsslich auf der Zunge zergehen lassen kannst. Du wirst sehen, sie sind wie eine kleine Portion Liebe, die nicht nur deinem Körper, sondern auch deiner Seele schmeichelt.

Schoko-Cranberry-Energyballs (vegan & rohköstlich)

Recipe Type

:

eine Handvoll Pralinen

Author:

Theresa - THE.WAITRESS.

Ingredients

  • 100 g Cashewnüsse

  • 60 g getrocknete Cranberries

  • 40 g roher Kakao

  • 60 g Kokosmus (erhältlich im Bioladen oder auch in gut sortierten Drogerien)

  • 1 Prise Salz

  • 1 Msp. gemahlene Vanille

  • 1 EL Chia-Samen

  • 2-4 EL Wasser

  • 1 Handvoll Kokosraspeln zum Verzieren

Instructions

  1. Die Cashewnüsse über Nacht oder min. für 2 Stunden in ausreichend Wasser einweichen, dann in einem Sieb durchspülen und abtropfen lassen.

  2. In einem Foodprocessor oder Mixer die Cashews mit den Cranberries, dem Kakao, dem Kokosmus, 1 Prise Salz, der Vanille, den Chia-Samen und 2 EL Wasser zu einer knetbaren Masse mixen. Je nach Konsistenz noch etwas Wasser hinzufügen, bis sich gut kleine Kugeln formen lassen.

  3. Die Masse zwischen den Händen portionsweise zu Kugeln formen und abschließend in Kokosraspeln oder etwas Kakao wälzen.

3.5.3226

Die Schoko-Cranberry-Energyballs sind im Handumdrehen gemacht, schenken uns dank des rohen Kakaos ganz wunderbar Energie und schmecken herrlich sündig wie gute, dunkle Schokolade mit einem fruchtigen Hauch von Cranberries. Im Kühlschrank halten sie sich locker 4-5 Tage, vorausgesetzt du kannst dich solange zurückhalten...

 Rezept für leckere Schoko-Cranberry-Energyballs / THE.WAITRESS. Foodblog

Rezept für leckere Schoko-Cranberry-Energyballs / THE.WAITRESS. Foodblog

Bon appétit!

P.S. Du liebst Energyballs auch so wie ich? Dann solltest du unbedingt auch mal meine Kokos-Dattel-Energyballs ausprobieren! Aber Vorsicht, ein gewisses Suchtrisiko ist nicht auszuschließen.

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